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Gailingen Schmuckstücke der Operette

11.02.2012


Einen unterhaltsamen Nachmittag erlebten Senioren aus der Region in Diessenhofen.

180 Personen besuchten den grenzüberschreitenden Seniorennachmittag des Frauenvereins Diessenhofen mit der Operettenbühne Schaffhausen. Der Anlass wurde für alle Besucher zu einem einmaligen Erlebnis. Unter Leitung von Evelyne Leutwyler bot diese Bühne unsterbliche Szenen und Lieder, aus dem „Weißen Rössel“, der „Fledermaus“ und der „lustigen Witwe“, die alle schon längst zum Allgemeingut der Volkskunst geworden sind und die wohl den meisten Seniorinnen und Senioren noch immer in den Ohren klingen.

Wunderbar waren auch die farbenprächtigen Kostüme, Hüte und Stöcke der auf der Bühne agierenden Damen und Herren. Beide Programm-Blöcke bildeten musikalisch-szenisch je eine Einheit. Im ersten Bild spielte die Operettenbühne eine große Touristenschar mit verschiedenen Muttersprachen, die zum ersten Mal in ihrem Leben an den Wolfgangsee kamen, denen man Berge, See und das Hotel zum weißen Rössel erklärte. So war klar, dass nun auch zuerst mal das Lied „Im weißen Rössel am Wolfgangsee“ von allen mit Inbrunst gesungen wurde. Und schon folgten die Operetten-Hits „Im Salzkammergut“ oder, herrlich inszeniert, „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?“.

Unverhoffter Besuch Im zweiten Operettenteil hatte Evelyne Leutwyler eine weitere Geschichte wundervoll choreographiert: der unverhoffte Besuch eines russischen Prinzen im „Weißen Rössel“. Da kam Oberkellner Leopold auf die Idee, mangels richtiger Adeliger im Haus Personal und Gäste zu Adeligen zu schlagen, die den russischen Prinzen erwarteten. Bei diesen Szenen erklangen die Lieder, „Heute kommen die Engel auf Urlaub nach Wien“, „Das Studium der Weiber ist schwer“ oder „Brüderlein und Schwesterlein“ und andere Operettenlieder.

Das Publikum verlangte stürmisch nach einer Zugabe, die mit dem Weißen Rössl gewährt wurde. Auch Präsidentin Erika Widmer dankte total begeistert für die Darbietungen der Operettenbühne.

In der Pause und nach der Aufführung versorgten die Vorstandsfrauen das große Publikum mit einem Imbiss, Kaffee und Kuchen. Unter den Anwesenden waren Seniorengruppen aus Diessenhofen, Basadingen, Schlattingen, Schlatt und Gailingen. Die Gailinger wurden sogar begleitet von Bürgermeister Heinz Brennenstuhl und dessen Ehefrau Antonie.

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