Gaienhofen Uwe Eisch nimmt's gelassen
08.02.2012
Die Gemeinderatssitzung am Montag nutzte Gaienhofens Bürgermeister Uwe Eisch zu einer Erklärung zum Ausgang der Bürgermeisterwahl in Hilzingen, bei der er als einer von fünf Kandidaten angetreten war. Nach 15 Wochen eines anstrengenden Wahlkampfs mit zwei Wahlgängen sei deutlich zu spüren gewesen, dass die Hilzinger nach der langen Amtszeit des bisherigen Bürgermeisters einen Wechsel gewollt hätten. Als erfahrener Bürgermeister mit historischen Verbindungen zur Nachbargemeinde habe er die Mehrheit der Wähler leider nicht überzeugen können. Trotzdem sprach Uwe Eisch von einer guten Erfahrung, die Niederlage gehöre zum demokratischen Verfahren. Der Rathauschef, der seine kurze Bilanz mit Gelassenheit und klaren Worten vortrug, will jetzt seine Arbeit in Gaienhofen mit dem „gewohnten Engagement“ fortsetzen.
Ehrenbürgerin ist voll des Lobes Bei der unmittelbar auf die Erklärung von Uwe Eisch folgende Fragemöglichkeit der Bürger ergriff die Ehrenbürgerin Anneliese Oerding das Wort und wertete es als „gut für Gaienhofen, dass Uwe Eisch in Hilzingen nicht gewählt wurde“. Sie bezeichnete den Bürgermeister als sachlich, tolerant und kompromissbereit und forderte seine Kritiker zu Rücksichtnahme auf, damit der „Zank und Streit in der Gemeinde ein Ende“ nehme. Für ihre Worte gab es Beifall – mit Ausnahme der Vertreter der UBL, die eine grundsätzlich kritische Haltung gegenüber der Amtsführung von Uwe Eisch einnehmen. Zu einer weiteren Aussprache über die Kandidatur von Uwe Eisch in Hilzingen und den Ausgang der Wahl kam es nicht.

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