Gaienhofen Närrische Tage in Horn
Die Heufresserzunft im Gründungsjahr 1963. Präsident war damals Stefan Ruhland (4.v.r.). Heute zählt die Zunft 130 aktive Mitglieder, die beim Höri-Umzug anpacken. Bild: Amann
– Alle Jahre wieder kommt eine der Höri-Zünfte zu den Ehren, den Höri-Umzug ausrichten zu dürfen. In diesem Jahr sind die Heufresser aus Horn an der Reihe, sie werden dabei tatkräftig unterstützt vom Musikverein Horn-Gundholzen. „Wir schaffen auf Hochtouren, die Vorfreude ist groß“, sagt Präsident Karl Amann kurz vor dem großen Wochenende. Seit Dienstag laufen die Aufbauarbeiten für das große Partyzelt, das etwa 1000 Menschen fasst und den Mittelpunkt der närrischen Umtriebe darstellt (Programm siehe Text unten).
Höhepunkt ist auf jeden Fall der Höri-Umzug am Sonntag, 12. Februar. Um 14 Uhr gehen die Zünfte auf den Umzugsweg. Das Besondere am Höri-Umzug sind seit jeher die fantasievollen Kostüme. Denn die Gruppen dürfen keinesfalls ihr Narrenhäs tragen – jede Zunft macht sich also im Vorfeld Gedanken über ein kreatives Motto. So gerät der Höri-Umzug zu einem immer wieder überraschenden und bunten Spektakel. Etwa 1500 bis 2000 Teilnehmer werden erwartet.
Zuschauer sind es in der Regel deutlich mehr, besonders bei schönem Wetter. Der Pin für Zuschauer kostet 2,50 Euro, darin enthalten ist aber auch die Busfahrt mit dem Shuttlebus. Dieser fährt sonntagabends jeweils um 18, 19 und 20 Uhr von Horn aus Richtung Öhningen und Richtung Moos. Die genauen Fahrtzeiten sind auf der Homepage der Heufresser Horn nachzulesen.
Die Heufresser sind bereit und wollen ihren Gästen – trotz kalten Temperaturen – ein tolles Wochenende bereiten. Wichtig ist ihnen der Jugendschutz: Jugendliche unter 16 Jahren bekommen keinen Alkohol, die Ausweise werden kontrolliert, auch abends beim Einlass ins Zelt durch die Security. Für die Beteiligten haben die Vorbereitungen viel Positives: „Die Kameradschaft und der Zusammenhalt werden gestärkt“, findet Karl Amann.
