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26.05.2012  |  von  |  0 Kommentare

Engen Wir sind der SÜDKURIER

Engen -  Lehrerin Christine Waibel ist erstaunt und freudig überrascht zugleich. „Das Leseverhalten hat sich durch das Projekt verändert“, berichtet sie, „die Schüler greifen mittlerweile öfter zum SÜDKURIER.“

Diese Schülerinnen aus der Klasse 10 b des Gymnasiums Engen arbeiten mit wachsender Begeisterung am Zeitungsprojekt mit dem SÜDKURIER. Sie werden betreut von der Singener Lokalredaktion.  Bild: schuler

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Regionalreporter

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Vor allem die Zehntklässler sind seit ihren Recherchen für eigene Artikel vertrauter mit ihrer Tageszeitung. „Am Anfang waren sie doch recht verhalten“, sagt Christine Waibel, „doch im Endeffekt waren sie voll dabei.“

Die Klasse 10 b teilte sich in unterschiedliche Ressorts auf. Jedes Ressort verfasste einen Artikel zu einem aktuellen Thema: Matthias Honsel, Maximilian Teuscher, Mark Walz und Timo Maier beschrieben sehr emotional und mitreißend die Champions-League-Pleite des FC Bayern; Henrike Betz und Maxilian Hofer führten ein spannendes Interview mit Schülern und Lehrern zur aktuellen politischen Situation und zur Piratenpartei; Vanessa Müller, Nina Bach, Eva Krummel und Alessa Braun verfassten einen sehr informativen Vorbericht zum Flow-Festival; Hanna Sigwart, Jenny Schönnagel und Milena Bensch haben einen einfühlsamen Artikel über den Engener Jugendgemeinderat geschrieben; Oliver Nutz, Andre Peter Werner und Max Brodbeck setzen sich mit der Wirtschaftskrise in Spanien auseinander und machten sich auf die Spur des Dorfes Rasquera, das mit Cannabis der Krise trotzen möchte. Die gelungenen Werke können Sie im Netz auf www.suedkurier.de/engen nachlesen.

Die 6. Klasse von Christine Waibel war von Beginn an Feuer und Flamme für das Zeitungsprojekt mit dem SÜDKURIER. „Hellauf begeistert waren die Schüler, als ich ihnen davon erzählte“, berichtet die Lehrerin. Diese Altersgruppe der Elf- bis Dreizehnjährigen würde sowieso schon jeden Tag eifrig den SÜDKURIER lesen, „von daher waren sie sehr gespannt, was auf sie zukommen würde“. Die Singener Lokalredaktion hielt zwischen den Osterund den gestern gestarteten Pfingstferien mehrmals wöchentlich in Absprache mit dem Lehrerkollegium und Direktor Peter Umbscheiden den Unterricht. Die Schüler lernten nicht nur den Aufbau der Tageszeitung kennen, sondern auch den gesellschaftlichen und sozialen Stellenwert von Medien jeglicher Art. Nach Pfingsten geht’s weiter.

Folgende Fragen stehen hierbei im Mittelpunkt: Was unterscheidet das gedruckte Wort vom gesprochenen? Warum ist es wichtig, nicht alles unwidersprochen zu glauben? Was macht eine Nachricht seriös und warum ist es eminent wichtig, vor der Veröffentlichung in allen Richtungen nachzufragen und Meinungen einzuholen? Erstaunt waren viele Schüler über die Macht des Internets: Die Zehntklässler surfen ausnahmslos täglich im Internet und kommunizieren über Facebook, die Sechstklässler zum größten Teil. Bewusst sind sich jedoch die wenigsten, wie schnell über unbedachte Nachrichten oder Veröffentlichungen großer Schaden angerichtet werden kann.

Und wie sollte es auch anders sein: Die Sechstklässler haben über die Ferien Hausaufgaben mitbekommen, die sie allerdings erst danach machen müssen. Den klassischen Aufsatz „Mein schönstes Ferienerlebnis“ sollen sie in Artikelform zu Papier bringen. Stück für Stück erarbeiten sie sich selbstständig und scheinbar unbemerkt die Grundlagen einer Reportage oder anderer journalistischer Darstellungen – und tauschen sich darüber miteinander aus.

Die Bildungspartnerschaft von SÜDKURIER-Medienhaus und dem Engener Gymnasium untersucht wissenschaftlich, inwieweit die tägliche Lektüre einer Tageszeitung Allgemeinbildung und soziale Kompetenz von Schülern beeinflusst.

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