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Engen

Neue Ideen für attraktive Stadt

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Die Stadt Engen will ihre Attraktivität steigern und hat dazu einen Standort-Marketing-Prozess begonnen. Ein Konzept dazu erarbeitete das Unternehmen „Gruppe Drei“, das seine Vorstellungen nun in der Auftaktveranstaltung den Bürgern präsentierte.

Nicht nur die Altstadt soll von dem neuen Standortmarketing in Engen profitieren. Bilder: Waschkowitz

Engen – Aufbruchstimmung vermittelte Professor Alexander Doderer bei der Auftaktveranstaltung zum Standortmarketing-Prozess in Engen. Engen soll in den nächsten drei Jahren ein neues Image erhalten, sich auf seine Stärken besinnen und Kräfte für ein stärkeres Bewusstsein über die Grenzen der Region hinaus zu bündeln. Die Bevölkerung soll „ins Boot“ geholt, die Arbeitsgruppen von der beauftragten Firma begleitet werden.

„Wir kennen unsere Stärken in Engen, wir kennen aber auch unsere Schwächen“, betonte Bürgermeister Johannes Moser bei der Begrüßung der zahlreichen interessierten Bürger im katholischen Gemeindezentrum. „Unsere Bürgerinnen und Bürger identifizieren sich mit dieser Stadt, das ist eine hervorragende Ausgangssituation. Um diese Ausgangssituation noch zu verbessern, hat der Gemeinderat das Unternehmen „ Gruppe Drei „mit einem Standortmarketing-Konzept beauftragt.“ Ganz bewusst habe sich der Gemeinderat für einen externen Berater entschieden, der Engen unvoreingenommen von außen betrachten kann. „Professor Alexander Doderer ist mit seinem Unternehmen bekannt und kann auf viele Erfolge verweisen.“

 

In einem humorvollen Beitrag stellte Alexander Doderer die Probleme der Weltwirtschaft, Deutschlands und der Region Bodensee vor. Wie Engen in dieses System eingebunden ist und welche Vor- und Nachteile sich daraus ergeben, erklärte er eindrucksvoll. Viele positive Dinge machten Engen jetzt schon lebens- und liebenswert. „Lassen Sie uns darauf aufbauen und das Mögliche möglich machen“, rief der Marketingchef alle in Engen zur Mitarbeit auf: „Wir wollen mit einem intensiven und innovativen Programm unter Mithilfe aller Bürger einen möglichst großen Sprung nach vorne machen, wir wollen einen Ort des einundzwanzigsten Jahrhunderts werden.“ Seine wichtigsten Ziele sind vorhandene Kräfte bündeln und koordinieren, Stärken stärken, Schwächen schwächen. Engen soll einzigartiger werden, nicht nur bei Gästen. „Wenn wir uns in unserer Stadt wohl fühlen, fühlen sich auch Gäste wohl“, ist sein Leitmotiv. Der Standort Engen soll zur Marke gemacht werden, Kaufkraft gebunden und neue gewonnen werden. Möglich sei dies, „wenn Mythen geschaffen und Geschichten erzählt werden“, ist er sich sicher.

Die Aufbruchstimmung kam bei den meisten Bürgern gut an. „Das Konzept, die mitreißende Rede und die Aufbruchstimmung haben mich voll überzeugt“, gibt Michael Brecht zu. „Es hat schon lange ein überzeugendes Konzept gebraucht, die vorhandenen Kräfte in Engen zu bündeln“, erklärt Christa Pfeiffer, „ich bin überzeugt dass neue Standortmarketing schafft das endlich in Engen. Etwas Sorgen machen Elke Lohmann die 90 000 Euro Kosten: „Ich hoffe die Ausgaben lohnen sich und bringen unserer Stadt die erwarteten Vorteile.“

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Autor: jürgen waschkowitz
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