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Engen/Stetten/Zimmerholz (bit) Ein stärkeres Fahrzeug als von der Engener Stadtverwaltung geplant, erhalten die Feuerwehr-Abteilungen der Stadtteile Stetten und Zimmerholz. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Das nun 136 773 Euro teure 7,6 Tonner Tragkraftspritzenfahrzeug liegt damit 18 000 Euro über dem ursprünglich vorgeschlagenen 6,3 Tonner Fahrgestell. Ein Landeszuschuss von etwa 40 000 Euro ist laut Verwaltung zugesagt.

Die Fraktionen hatten sich bei Gesprächen mit dem Engener Stadtbrandmeister Thomas Maier und den Abteilungskommandanten überzeugen lassen, sich für das stärkere Fahrzeug zu entscheiden. Während das kleinere Fahrzeug wohl an der Grenze der Belastbarkeit gefahren wäre, verfüge der 7,6 Tonner auch über eine bessere Motorisierung und einen immer wichtiger werdenden Atemschutz, so die Argumentation von Klaus Leiber von der Unabhängigen Wählervereinigung.

Dass das größere Fahrzeug drei bis vier Minuten schneller am Einsatzort sei, war für die CDU Grund für die Entscheidung, wie Fraktionssprecher Jürgen Waldschütz deutlich machte. Außerdem sei auch eine längere Nutzungsdauer zu erwarten. Als Finanzierungshilfe schlug Waldschütz vor, die in Engen tätigen Banken um eine Spende zu bitten. Hier sah aber Bürgermeister Johannes Moser wenig Aussicht, da die Banken derzeit an anderen Stellen, wie bei der Renovierung der Orgel in der evangelischen Kirche, einen Obolus beisteuerten. Das im Bau befindliche Feuerwehrgerätehaus zwischen Stetten und Zimmerholz soll im Herbst in Betrieb genommen und in diesem Zuge das neue Fahrzeug angeschafft werden.

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