Engen Engen zeigt sich seinen Gästen historisch

Beliebte Themenführungen starten wieder und sind auch extra für Kinder im Programm

Wo es nun wieder auf Frühling und Sommer zugeht, ist die Hochsaison der Erlebnisführungen in der Engener Altstadt nicht mehr fern. Diese sind und bleiben ein Höhepunkt der Stadt und bieten die Möglichkeit, Engen auf eine ganz besondere Weise zu erleben.

Die reizvolle Lage inmitten der Vulkanlandschaft Hegau und die romantische Altstadt, die zu den besterhaltensten mittelalterlichen Stadtensembles Süddeutschlands gehört, macht Engens besonderen Reiz aus. Mit viel Liebe zum Detail wurde die Altstadt fast vollständig saniert, ihr süddeutsches Flair inmitten schiefer Häuser, buckliger Gassen und gemütlicher Plätze blieb originalgetreu erhalten. An kaum einem anderen Ort würden sich Erlebnisführungen besser machen, die einen in das 16. Jahrhundert zurück versetzen und die historische Stadt von einer ganz besonderen Seite präsentieren.

„Es wird auch dieses Jahr die gleichen Arten von Führungen geben, wie letztes Jahr“, erklärt Carmen Mangone vom Kulturamt. „Es gibt unter anderem den 'Nachtwächter und die Bürgerfrau' und die ‚Grenzgängerin'. Die ‚Knochensammlerin' gab es letztes Jahr, stattdessen gibt es dieses Jahr die ‚Bademagd' und außerdem Führungen für Kinder.“ Die Führungen finden in regelmäßigen Abständen statt, in der Sommerzeit, Juli und August, gäbe es jedoch auch zusätzliche Vorstellungen.

Unter dem Motto „Engen zwischen Mittelalter und Moderne“ führt eine allgemeine Stadtführung durch Engens Geschichte und lässt die Besucher die Besonderheiten, Hintergründe und Details der Altstadt entdecken.

Speziell um die Brunnen der Altstadt geht es bei der Führung „Auf den Spuren der Brunnenkunst“. Im Mittelalter sprudelten hier nämlich zwölf Brunnen, die alte Brunnentradition wurde bei der Sanierung wieder aufgegriffen. Sechs moderne Brunnenplastiken bilden heute einen originellen Kontrast zum mittelalterlichen Stadtbild.

Ein besonderes Erlebnis ist die Abendführung „Der Nachtwächter und die Bürgersfrau“. Die beiden entführen ihre Gäste in das Jahr 1800 und laden sie ein, ihnen bei ihrem nächtlichen Rundgang durch die Altstadt zu folgen. Die Aufgabe des Nachtwächters ist es, die Stadt vor Dieben, Feuer und Unfug zu bewahren, auf Zecher, Spieler und „lichtscheues Gesindel“ zu achten und die Stunden auszurufen. Die Führung wird seit letztem Jahr auch ausdrücklich für Kinder angeboten.

Einen ebenso fesselnden Ausflug ins Mittelalter bietet „Die Bademagd“. Sie versetzt ihre Besucher zurück in das Jahr 1440 und führt sie zur Zeit des Kirchenbannes durch die Gassen der Stadt. Die Bademagd zeigt den Gästen die Welt von Bader, Medicus, Chirurgus, der weisen Frau und des Henkers. Aufklärung gibt es auch über Ursprünge einiger gebräuchlicher Redewendungen.

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