Am 20. März wird ein Vertreter des Kultusministeriums zu einem Gespräch über eine Gemeinschaftsschule nach Bodman-Ludwigshafen kommen.
– Zwei wichtige Tagesordnungspunkte wurden vertagt, einer nur teilweise beschlossen und ein weiterer schließlich nur zur Kenntnis genommen, als sich der Gemeinderat von Bodman-Ludwigshafen zu einer öffentlichen Sitzung im Zollhaus-Saal versammelte. Geleitet wurde sie von Bürgermeisterstellvertreter Alessandro Ribaudo in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Matthias Weckbach.
Dass es zu keinem Beschluss über den wichtigsten Tagesordnungspunkt, die Schulentwicklung der Sernatingen-Schule, kam, lag keineswegs an Weckbachs Erkrankung oder der beruflich bedingten Abwesenheit der Schulleiterin Elisabeth Horn, sondern daran, dass am 20. März ein Vertreter des Kultusministeriums aus Stuttgart eigens nach Ludwigshafen kommen wird, um die Genehmigungsvoraussetzungen für eine nur einzügige Gemeinschaftsschule abzuklären. Da ohne diese Genehmigung, die man eigentlich zu dieser Sitzung erwartet hatte, eine Diskussion des Gemeinderates über die Zukunft der Sernatingen-Schule sinnlos gewesen wäre, vertagte man sich zu diesem Punkt.
Nachdem die Zukunft des Kindergartens eng mit der Zukunft der Sernatingen-Schule verknüpft ist, wurde auch über eine eventuelle Erweiterung des katholischen Kindergartens in Ludwigshafen in der Gemeinderatssitzung nicht befunden. Allerdings stimmte man dem Anbau eines sogenannten Intensivraums zu, der 45 000 Euro kosten wird. Welche der drei hierfür zur Verfügung stehenden Alternativen umgesetzt wird, entscheidet der Pfarrgemeinderat der Pfarrgemeinde St. Otmar als Träger des Kindergartens.
Der Kindergartenbeauftragte Manfred Hilpert wurde vom Bürgermeisterstellvertreter als sachverständiger Bürger hinzugezogen und betonte, dass der zusätzliche Intensivraum als Minilösung unabdingbar sei, um den Ist-Zustand des Kindergartens mit zwei Regelgruppen und einer Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten erhalten zu können.
Umplanung bei Ortsmitte Bodman Ganz vertagt wurde der Tagesordnungspunkt, bei dem es um zusätzlichen Parkraum sowie das Straßenkonzept bei der Weilerkapelle in Bodman ging. Nur zur Kenntnis genommen wurden einige Umplanungen an der im Bau befindlichen neuen Ortsmitte von Bodman. Hierbei ging es, wie Architekt Thomas Krämer dem Gemeinderat erläuterte, um die Schließung einer der beiden an der Südseite des Gebäudes befindlichen Eingänge, womit im Innern zusätzliche Fläche gewonnen wird. Außerdem entsteht dadurch ein durchgehender Blick von der Seestraße zum See. Außerdem ist eine mobile Glasabgrenzung zwischen dem Foyer der Halle und dem Gastronomiebereich vorgesehen. Auf Frage von Gemeinderat Robert Hermann versicherte der Architekt, dass hierdurch keine Mehrkosten entstünden.