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Bodman-Ludwigshafen Geschick ist wichtiger als der Bleifuß

02.03.2011


Oldtimer-Liebhaber absolvieren in Ludwigshafen Prüfungen zur Seegfrörne-Rallye

Ludwigshafen (fws) Das See-Ende war am Wochenende für einige Stunden in Nostalgie versunken. Die in Konstanz gestartete Oldtimer-See gfrörne-Rallye machte auf ihrer Tour durch die Schweiz, Österreich und Deutschland im früheren Sernatingen Station, wo die Fahrer sich Prüfungen unterziehen mussten. MSC-Funktionär Daniel Kammel war in die Vorbereitung eingebunden und von den insgesamt 15 teilnehmenden Teams waren allein sieben vom MCS Sernatingen Oldtimerfreunde. Sie unterstrichen durch zwei Spitzenplätze ihre absolute Klasse.

Mit 34 Oldtimern ging's an der Seestraße in Konstanz los und am Ende kehrten 33 von ihnen an den Startplatz zurück. Nur einem Schnauferl war in Meersburg die Puste ausgegangen, als sich Vergaser-Probleme eingestellt hatten. Die Fahrt zurück nach Konstanz traten Fahrer und Oldtimer mit der Fähre an.

MSC-Boss Christoph Karle und sein 23-köpfiges Team hatten in Ludwigshafen alles für den Empfang der Oldies vorbereitet.

Nacheinander trafen die Fahrzeuge am Zollhaus ein und unterzogen sich einer Wertungsprüfung. Bei der ersten Prüfung mussten die Fahrer eine abgesperrte Slalom-Strecke rund um das Zollhaus in exakt einer Minute und 19 Sekunden absolvieren. Bei der zweiten Prüfung mussten die Fahrer mit ihrem Fahrzeug auf einen Holzklotz zufahren und ihr Gefährt in exakt 37 Zentimeter Abstand zum Stehen bringen. Hier hatten einige Fahrer zu wenig „Zielwasser“, andere hingegen kamen hauchdünn an die 37 Zentimeter-Marke heran, ohne diese aber auf den Punkt genau zu erreichen.

Dass auch die Gemeinde ihr Interesse an der Oldtimer-Seegfrörne-Rallye bekundete, bewies sie durch die Öffnung des Zollhauses für die Kaffeetafel und die Anwesenheit der Leiterin der Touristinformation, Caroline Kusch, die in der Winter-Rallye eine weitere touristische Attraktion sah. Sieger der Oldtimer Seegfrörne-Rallye wurde das Team Kleespies/Vesely aus Konstanz. Die Plätze zwei und drei belegten zwei Teams des MSC Sernatingen Oldtimerfreunde Gnädinger/Jänike (2) und Wolf/Maden (3).

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