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Wenn einem demnächst Fred Feuerstein oder ein Mammut im Dorf begegnet, muss man sich nicht wundern. Denn das Fasnet-Motto lautet „Allensbach – das Dorf in der Steinzeit“. Womit der Narrenverein Alet blitzschnell darauf reagiert hat, dass nun auch Allensbach dank seiner Pfahlbautenreste Unesco-Welterbe ist.

Am Schmotzigen Dunschtig werden die Steinzeit-Narren das Rathaus stürmen, weil es nicht auf Pfählen steht, und den dortigen, vom falschen Seeufer stammenden Imperator vertreiben. Ob allerdings die Narrenbäume, die man um 13.30 Uhr bei der Schmiederklinik und um 14.30 Uhr beim Rathaus aufstellen wird, aus Pfahlbauresten zusammengenagelt werden, bleibt abzuwarten. Sicher ist indes, dass ab 19.11 Uhr die Hemdglonker durchs Dorf ziehen und ab 20 Uhr im Pfarrheim Party machen.

Eine weitere Fete gibt's am Fasnachtssamstag ab 20 Uhr bei der Lumpen-Nacht in der Bodanrückhalle. Für Stimmung sorgen hier DJ Toby und die Froschenkapelle Radolfzell. Die schönsten Masken und Häser werden prämiert.

Endgültig zum Steinzeit-Dorf wird Allensbach dann am Fasnachtsmontag beim traditionellen Umzug, der um 14 Uhr beginnt. 25 bis 30 steinzeitliche Gruppen erwartet Narrenpräsident Ludwig Egenhofer. Die Steinzeitparade zieht durch die Höhrenberg- und die Radolfzeller Straße. Da keine Anmeldung für die Teilnahme nötig ist, kann man sich überraschen lassen. Sicher ist hier aber, dass danach wieder die schönsten Häser und besten Ideen ausgezeichnet werden und dass närrisches Treiben auf dem Rathausplatz herrschen wird.

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