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Allensbach Immer dem gelben Pfeil nach

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Mit einheitlichen gelben Schildern hat Detlef Zilz, der Bezirkswegewart des Schwarzwaldvereins Konstanz, ein regionales Wanderwegenetz auf der Gemarkung Allensbach gekennzeichnet. | Bild: Zoch

Allensbach (toz) Auf dem Bodanrück gibt es jetzt ein regionales Wanderwegenetz, das mit gelben, pfeilförmigen Schildern markiert ist und zugleich verknüpft wurde mit den bereits länger ausgewiesenen Fernwegen. Allein auf der Gemarkung Allensbach hat Detlev Zilz, der Bezirkswegewart des Schwarzwaldvereins Konstanz, hierfür auf einer Strecke von über 50 Kilometern 35 Pfosten, von denen viele neu gesetzt wurden, mit insgesamt rund 120 Schildern versehen.

Die regionalen Wanderwege beginnen beim Rathausplatz beziehungsweise beim Bahnhof, so Zilz. Von dort geht es entweder am Wald entlang über Hegne in Richtung Konstanz, nach Kaltbrunn, Freudental und Langenrain oder aber nach Radolfzell. Auf den gelben Schildern sind neben dem jeweiligen Standort mit Höhenangabe sowie Hinweisen auf Parkplätze oder ÖPNV-Anbindung mehrere Wanderziele mit Kilometerzahlen aufgeführt. Zwischen den Pfostenstandorten liegen teils nur ein paar hundert Meter, manchmal aber auch mehrere Kilometer. Deshalb sei alle 300 bis 400 Meter ein "Beruhigungszeichen" angebracht: eine gelbe beziehungsweise rot-weiße Raute oder ein blauer Punkt ohne Beschriftung. Die Pfostenstandorte und Zielangaben hat Zilz nach Absprache mit Gemeindeförster Martin Kreutz und Marga Leibbach vom Ortsbauamt ausgewählt.

"Meine Aufgabe war es, die bestehenden Fernwanderwege zu verbinden und ein regionales Wanderwegenetz herzustellen", erläutert Zilz. Diese überregionalen Hauptwege sind der Querweg Freiburg-Bodensee, der mit einer rot-weißen Raute gekennzeichnet ist, und der Bodenseerundweg, dessen Verlauf ein blauer Punkt mit umlaufendem schwarzem Pfeil markiert. Zilz hatte diese Wegeverknüpfung vor Allensbach bereits in Konstanz und bei der Waldsiedlung durchgeführt. Nur noch einige Gemeinden fehlen, so Zilz. Die gelben Schilder, wie es sie schon länger in der Schweiz gibt (dort mit Zeit- statt Kilometerangaben), seien "das einheitliche Markierungssymbol für regionale Wanderwege am Bodensee, im Hochrheingebiet und im Schwarzwald".

Die Kosten für die Schilder und Pfosten wurden zur Hälfte von der EU finanziert, die anderen 50 Prozent musste die jeweilige Gemeinde übernehmen. In Allensbach waren dies 4000 Euro, so Zilz. Dessen ehrenamtlicher Aufwand steht dazu in keinem Verhältnis. Rund 120 Stunden habe er allein für Allensbach geleistet.

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