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Allensbach Der B33-Brückenbau bei Allensbach kommt schnell voran - so geht es weiter

Die Hilfkonstruktion für das neue Betonbauwerk bei Allensbach entstand schneller als geplant und die Brücke soll im August komplett fertig sein. Anschließend geht es an Abriss und Neubau der Nägelriedbrücke. Dort entsteht eine Stahlbrücke.

Der Bau der neuen Brücke über die Bundesstraße 33 bei der Allenbacher Holzgasse kommt zügig voran. Die jetzt sichtbare Traggerüst-Unterkonstruktion aus Stahl entstand sogar in nur zwei statt der ursprünglich drei geplanten Nächte mit Vollsperrung. Zwischen den Betonwiderlagern zu beiden Seiten der Straße liegen mehrere zwölf Meter lange Stahlträger hintereinander. Der Teil oberhalb der B33-Fahrbahn ist mit Holz verkleidet – ein Absturzschutz für die Bauarbeiter, aber auch zur Sicherheit für den fließenden Verkehr.

Die senkrechten Stahlstützen, die derzeit sichtbar sind, sind Teil des vorübergehenden Traggerüsts. Wenn dieses entfernt wird, liegt der Brückenkörper nur auf den beiden Widerlagern und ist zwischen ihnen 30 Meter lang. Die Stahlstäbe, die senkrecht aus ihnen herausragen, zeigen bereits heute an, wie hoch die Brücke später sein wird.

Der weitere Verlauf der Arbeiten sieht nun so aus: Die Arbeiter installieren bald Schalungsträger aus Holz, später folgt Beton, das Traggerüst wird zehn Zentimeter abgelassen und Betonmaterial aufgebracht, in der Fachsprache Vorspannung genannt. "Anschließend wird das Traggerüst abgebaut", erklärt Kirsten Martin, Projektleiterin bei der Neubauleitung Singen des Regierungspräsidiums Freiburg. Dafür sind in den Nächten ab Montag, 17. Juli, wieder Vollsperrungen geplant, erklärt sie. Anschließend folgen noch seitliche Betonarbeiten, eine Schutz- sowie die Asphaltschicht auf der Brücke und das Anbringen der Geländer. Die Fertigstellung der neuen Brücke soll im August sein, bis dahin bleiben auch die beiden Kräne stehen, da sie bei allen Bauschritten benötigt werden. "Optisch sieht die neue Brücke am Ende ähnlich aus wie die alte", sagt Kirsten Martin.

Wo jetzt im Brückenbaubereich Material lagert und eine kleine Baustraße verläuft, entstehen übrigens später die neuen Fahrspuren der B33. Die Verbreiterung von zwei auf vier Spuren macht den Neubau der Holzgassenbrücke sowie den noch anstehenden der Nägelried-Brücke nötig. Die alten Brücken wären für vier Fahrspuren zu schmal gewesen.

Wenn die Holzgassen-Brücke fertig ist, folgt die andere Brücke auf Höhe des Nägelrieds. Deren Abbruch läuft gleich ab wie bei der Holzgassen-Brücke: Mit Vollsperrungen an einem Wochenende, Fahrbahnschutz und Abriss sowie Abtransport des sortierten Schutts über mehrere Tage. Beim Neubau werde es aber viel schneller gehen. "Wir bauen dort eine Stahlbrücke. Das verkürzt die Bauzeit", erklärt Kirsten Martin. Diese werde neben der Fahrbahn aufgebaut und dann – unter Vollsperrung – per Kran über die B33-Fahrbahn gehoben und platziert.

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