Gute Konjunktur ermöglicht positiven Haushalt. Aach seit sechs Jahren ohne Kreditaufnahme.
– Mit der Haushaltslage zufrieden schaut Bürgermeister Severin Graf optimistisch auf das Haushaltsjahr 2012. Der Haushalt sieht auch in diesem Jahr keine Kreditaufnahme vor, die Schulden sollen kontinuierlich weiter abgebaut werden.
„Schon im vergangenen Haushaltsjahr konnten wir aufgrund der erfreulichen Konjunkturentwicklung eine positive Bilanz ziehen“, blickt der Bürger meister erfreut zurück. „Diese Tendenz können wir auch für den neuen Haushalt verzeichnen und schauen optimistisch in das neue Jahr.“ Im Verwaltungshaushalt könne eine erfreuliche Summe erwirtschaftet und in den Vermögenshaushalt für Investitionen eingebracht werden. Besonders erfreut zeigt sich der Bürgermeister darüber, „dass die Absenkung des Hebesatzes der Kreisumlage es uns erspart, für die Finanzierung des Haushaltes auf unsere Rücklagen zurückgreifen zu müssen“.
Bei den Vorhaben für das Jahr 2012 will Bürgermeister Severin Graf unbedingt an dem Vorhaben festhalten, den Nitratwert des Trinkwassers konstant unter der vorgeschriebenen Höchstgrenze zu halten. „Unser erstes Ziel, die kurzfristige Verbesserung des Nitratwertes, haben wir nun durch die Verbindung der beiden Hochbehälter und Mischen des Wassers erreicht“, ist der Bürgermeister zufrieden. „Wir können uns nun dem nächsten Ziel, der langfristigen Erschließung weiterer Wasser-Ressourcen ohne hohen Nitratwert, in Ruhe zuwenden. Dafür haben wir auch im Haushalt 2012 schon Mittel eingestellt.
“ Durchgeführt wird in diesem Jahr zudem die Verlegung eines Teils der Wasserleitung vom Homberg über Eigeltingen nach Aach. Diese Maßnahme war schon im vergangenen Jahr vorgesehen, die Sanierung der Straße wurde aber verlegt, so dass sich die Arbeiten in das Jahr 2012 verlagerten .
Ein größeres Projekts werden der Umbau und die Vorbereitung des Kindergartens auf die gesetzlich garantierte Kleinkinderbetreuung. Hier hat sich der Gemeinderat gegen die zuerst vorgesehene kleinere Lösung entschlossen und plant einen Anbau mit zwei altersgerechten Gruppenräumen. Auch in die neue Gestaltung und Sanierung des Dorfskerns will sich die Gemeinde einbringen und hat sich für die Teilnahme am Landessanierungsprogramm beworben. „Nachdem wir im vergangenen Jahr nicht zum Zuge gekommen sind, stehen die Aussichten für dieses Jahr recht gut“, ist der Bürgermeister überzeugt. „Wir haben deshalb eine größere Summe dafür in den Haushalt eingestellt.“ Nachdem das Problem der Gemeinschaftsantenne der Gemeinde recht kurzfristig Sorgen bereitet hat, „ist nun eine für alle hoffentlich zufriedenstellende Lösung gefunden worden“, ist Severin Graf froh. „Sorgen bereitet uns allerdings auch in diesem Jahr die Sanierung des Alten Turms, die sich als umfangreicher erwiesen hat. Hier werden noch einmal intensive Gespräche stattfinden, denn wir können jetzt fast zwangsläufig nicht aufhören mit der Sanierung. Sonst wären alle vorausgegangenen Maßnahmen umsonst gewesen“, ist der Bürgermeister überzeugt.
Kultureller Höhepunkt ist dieses Jahr im Juni das alle zwei Jahre stattfindende historische Altstadtfest, dieses Jahr ohne Stadterstürmung.