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käuflich Wie die Zeit vergeht und doch erhalten bleibt – zwei Experimente

Der Wert der Zeit ist unbezahlbar. Dennoch lebt die Gesellschaft nach der Uhr. Tick, tack. Gibt es eine Möglichkeit, die Zeit festzuhalten oder steht das Leben ständig unter Zeitdruck? Wir haben Menschen gefragt, welche Zeitpunkte ihnen wichtig sind und zu schätzen, wann 60 Sekunden vorbei sind.


Jahre, Tage, Stunden, Sekunden: Der Mensch lebt nach der Uhr und jeder nimmt die Zeit anders wahr. Ein Wochenende mit Freunden in Amsterdam vergeht wie in Zeitlupe, auf der Arbeit rennt die Zeit bis zur nächsten Deadline davon. Die Zeit tickt und tickt und tickt und kommt mit der Sterblichkeit im Nacken nicht zurück. Zeit ist unbezahlbar, kein Geld der Welt kann die Uhr zurückdrehen. Wir haben die Menschen gebeten, einen bestimmten Zeitpunkt in einer ständig beschleunigten Gesellschaft festzuhalten und zu erzählen, warum ihnen dieser Zeitpunkt so viel bedeutet.


Unter Zeitdruck? Demon Dance gegen Mondscheinsonate

Es gibt Kulturen, die nach der erlebten Zeit leben und Kulturen, die nach der Zeit der Uhr leben. So zumindest beschreibt es der amerikanische Psychologe Robert Levine. In seinen Studien hat er festgestellt: Je wohlhabender und industrialisierter ein Land, je kühler sein Klima und je individualistischer seine Gesellschaft, desto höher das Tempo. Wie hoch aber ist der Zeitdruck der Menschen? Wir haben ein Experiment gewagt und Passanten schätzen lassen, wann 60 Sekunden vorbei sind. Die einen hören dabei Electro-Swing von Parov Stelar, die anderen Klassik von Ludwig van Beethoven.



 
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