Wutöschingen Mofa-Rennen in Horheim kommt bei Besuchern wie Teilnehmern gut an - mit Video!

25 Teams fuhren beim großen Sechs-Stunden-Mofa-Rennen auf dem Horheimer Schotte-Raceway am Wochenende um die Wette. Gewonnen haben zwei Teams, die zum ersten Mal dabei waren.

Der Staub war schon von weitem zu sehen, 25 Mofas mit einer Motorisierung bis 50 Kubik und einem Vergaserdurchmesser bis 15 Millimeter sausten auf der 400 Meter langen Sandpiste hinter der Auwiesenschule in Horheim um die Wette.

Von 14 bis 20 Uhr ging es darum, möglichst viele Runden zu schaffen, möglichst wenig Zeit in den Reparaturboxen zu verbringen und möglichst schnell ohne Crash durchs Ziel zu fahren. Ein echter Knochenjob für beinharte Jungs! Doch wer glaubt, das wäre nur etwas für blutjunge Typen, die sich mal richtig austoben wollen, der irrt. Einige der Herren haben schon stark ergraute Schläfen und dennoch ihren Spaß, über den Stoppelacker zu fetzen, Staub zu schlucken und über die Sprungschanze zu fliegen.

Die Piste wurde im Vergleich zu den Vorjahren noch etwas modifiziert, um das Adrenalin noch etwas mehr anzuheizen, und auch die Zuschauer kamen voll und ganz auf ihre Kosten. Entlang der Rennstrecke, dem "Schotte-Raceway" konnten die Mofa-Scrambler aus nächster Nähe beobachtet werden und wer dort seinen Beobachtungsposten bezog, bekam auch immer mal wieder eine kräftige Ladung Lehmstaub ab.

Die Sprungschanze auf der Piste sorgte für den Adrenalinschub.
Die Sprungschanze auf der Piste sorgte für den Adrenalinschub. | Bild: Heidrun Glaser

Markus Oberle, genannt "Oskar", stand als Rennchef mitten drin und sorgte dafür, dass die Regeln eingehalten werden. "Wenn keiner in der Wutach landet, haben wir alles richtig gemacht!" Fairness und Sicherheit standen trotz allem Wagnis und Siegeswillen der Teams im Vordergrund. Für alle Teams galten daher die gleichen Bedingungen.

Am Start standen die bekannten Mofas der Marken Puch, Zündapp, KTM, Hercules, Kreidler und Jawa, einige davon hatten bereits mehr als 30 Jahre auf dem Buckel, kein Wunder, dass bei der Beanspruchung auch mal ein tragendes Teil zu Bruch ging. Einige Teams mussten deshalb auch mit gravierenden Schäden kämpfen, manch einer sogar noch vor dem Start. Aber dieses Risiko gingen die Mofa-Rocker gerne ein und brachten eine ganze Meute an Monteuren, Techniker und Schrauber nebst komplett ausgestattetem Werkzeugwagen mit, um für alle Fälle gerüstet zu sein.
 

 

Jedes Team hatte einen Teamchef und maximal zwei Fahrer, die sich im Laufe des Sechs-Stunden-Rennens austauschen konnten. Bei strahlendem Sonnenschein machte das Rennen allen einen Heidenspaß und auch die Sommerparty des "Ride-Hard-Motorradclubs" unterm großen Fallschirm mit deftiger Verpflegung, frischem Bier, Barbetrieb nebst Kaffee und Kuchen ließ die Herzen der Motorsportfans höherschlagen.

Ein absoluter Höhepunkt mit größter Aufmerksamkeit galt schließlich der Siegerehrung. Zwei Rennteams aus dem Landkreis Freudenstadt, die zum ersten Mal dabei waren, standen auf dem Siegertreppchen ganz oben, gefolgt vom heimischen Schürli Racing-Team mit Markus Schänzle und Erich Kern, diese eröffneten dann auch die obligatorische Schampusflasche, um gebührend zu feiern. Die anschließende Rockparty mit der Live-Band "Forerst Gamp" lockte die Fans die Sommernacht ausgiebig zu genießen.

Die Sieger

  • Platz 1: Aus Wittendorf bei Freudenstadt mit der Startnummer 13, das Rennteam "Wittendorf" auf der Zündapp CS mit 357 Runden und Fahrer Lukas Jooss sowie Andreas Höß.
  • Platz 2: Aus Wittendorf mit der Startnummer 19, das Rennteam "Spätzle Power" mit 353 Runden mit den Fahrern Fahrern Tobias Armbruster und Josua Müller.
  • Platz 3: Aus Klettgau mit der Startnummer 1, das "Schürli Racing-Team" mit 341 Runden und den Fahrern Markus Schänzle und Erich Kern.

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