So hätten Gemeinderat und Verwaltung stets versucht, auf dem Boden zu bleiben und mit dem Geld der Bürger so umzugehen, als wäre es ihr eigenes. 2011 hätten sie zwei große Projekte zu Ende gebracht (Abwasserentsorgung Lembach) oder weitergeführt (Ausbau Nahwärmenetz Ewattingen). Als eine der Grundvoraussetzungen für die Zukunft nannte Joachim Burger den Blick für die Kosten im Auge zu haben. Lob zollte er Bürgern und Vereinen, für deren stets vernünftige Forderungen an die Gemeinde, die keinesfalls Traum- oder Luftschlösser beinhalteten.
Erhard Graunke (UWW) ist der Auffassung, dass sinnvoll investiert wurde und dies bei einem akzeptablen Schuldenstand. Als erfreulich wertete er die Steigerung der Besucherzahlen im Hallenbad, welche die Marke von 10 000 Besuchern wieder überstieg. Dennoch müsse versucht werden, noch mehr Besucher ins Bad zu bekommen, so seine Forderung. Die Anstrengungen im Bereich Tourismus würden Früchte tragen. So habe die Zahl der Gästeankünfte von 4020 auf 4573 und die Zahl der Übernachtungen von 11 908 auf 13 348 gesteigert werden können. „Dies zeigt, dass die Gemeinde attraktiv ist.“ In Bezug auf die Nutzung erneuerbarer Energien sei der Ausbau des Nahwärmenetzes der richtige Weg, betonte der Fraktionssprecher der UWW.
