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Sternsinger in der Seelsorgeeinheit Sankt Martin sammeln rund um Dreikönig 32 000 Euro

In der Seelsorgeeinheit Sankt Martin sind beim Dreikönigssingen Anfang Januar 2012 rund 32 000 Euro gesammelt worden, wie vom zentralen Pfarrbüro Wehr zu erfahren ist. Dort liefen die Ergebnisse aus den drei Pfarreien der Seelsorgeeinheit zusammen. Der Betrag stimmt in etwa mit dem des Vorjahres überein. Besser als 2011 fielen die Resultate in Wehr, Hasel und Schwörstadt aus. In der Kernstadt stiegen die Spenden von 18 495 Euro auf 20 115 Euro, in Hasel von 1507 Euro auf 1562 Euro und in Schwörstadt von 3506 Euro auf 3712 Euro. In Öflingen und Schwörstadt sammelten die Sternsinger zusammen 10 300 Euro. Die Wehrer Bevölkerung spendete soviel wie noch nie zuvor. Überhaupt wurde mit dem Betrag die halbe Million-Grenze überschritten. In den fünf Jahrzehnten, in denen Sternsinger in der Stadt unterwegs sind, wurden insgesamt 515 000 Euro gespendet. In den drei Kirchengemeinden waren in diesem Jahr 24 Gruppen mit 140 Kindern und erwachsenen Begleitpersonen unterwegs. Gesammelt wurde teilweise nur an einem Tag (Hasel), aber auch in drei und bis zu fünf Tagen. Das Wehrer Geld bekommen wie schon seit Jahren, die „Bank der Armen“ von Schwester Teresa Eller und die Granja el Ceibo, ein Heim für behinderte Menschen, das von dem gebürtigen Wehrer Hans-Gerd Wiesner unterhalten wird. Beide Einrichtungen liegen in Argentinien. Ein weiteres Drittel fließt in das Kinderheim „Hogar Laura Vicuna“ in Chile, das bis zu ihrem Tode von Schwester Verena Rudigier geleitet wurde. Das Öflinger Sternsingergeld bekommt Father Joe, Leiter der KRIPA-Foundation in Bombay/Indien, der dort Straßenkinder betreut. Schwörstadt lässt das ersungene Geld in Projekte des Kindermissionswerkes in der ganzen Welt fließen.

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