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27.06.2012  |  2 Kommentare

Wehr Reh tot, Führerschein weg

Wehr -  Ein Autofahrer rief heute Morgen gegen 2 Uhr bei der Polizei an und teilte mit, dass er auf der Straße zwischen Harpolingen und Murg ein verletztes Reh gefunden habe, das er zu einem Tierarzt mitnehmen wollte.

Polizeieinsatz!  Bild: Franziska Kraufmann (dpa)



Da er in der Tierklinik niemand erreichte, hielt er beim Bahnhof Brennet an und verständigte die Polizei. Das Reh war so schwer verletzt, dass es von den Beamten mit der Dienstwaffe getötet werden musste.

Bei dem 30 Jahre alten Autofahrer stellten die Polizisten eine Alkoholfahne fest und führten einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von über 0,9 Promille. Der Autofahrer wird angezeigt und muss deshalb einen Monat auf das Autofahren verzichten.

Sie haben ein Martinshorn gehört und wissen nicht was passiert ist? In unserem Dossier finden Sie alle relevanten Polizeimeldungen vom Hochrhein.

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2 Kommentare
Fremdschämen?
Sehr geehrte Frau Wilderrose,

wäre der Tierretter von einem Jagdausübungsberechtigten dabei beobachtet worden, als er das Reh ins Auto geladen hat, wäre sicher eine Anzeige wegen Jagdwilderei (§ 292 StGB) erfolgt.
Man stelle sich mal vor, was das berühren, und einladen zusätzlich zu den anscheinend eh schon schweren Verletzungen an Stress bedeutet haben dürfte...

Einzig richtiges Verhalten wäre also gewesen: Jagdpächter (falls bekannt) verständigen - oder telefonisch die Polizei, die dann den zuständigen Pächter benachrichtigt hätte.

Aber manchmal ist man erst hinterher schlauer...
Nur Fahrverbot?
Mich hat die geringe Strafe von 4 Wochen radeln schon überrascht. Hinzu kommen wohl wahrscheinlich noch 4 Punkte und 500 Euro Bußgeld.
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