Wehr Klausurtagung zu Seelsorgeeinheit
28.01.2012
Am Dienstag traf sich der Ausschuss zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr und beschloss eine Klausur aller drei Pfarrgemeinderäte, bei der das Thema „Was kommt ab 2015?“ auf der Tagesordnung stehen soll.
Ab 2015 wird es nur noch einen Pfarrgemeinderat und einen Stiftungsrat für alle drei Pfarreien geben. Welche Aufgaben können die Institutionen in einer so großen Pfarrei dann noch erfüllen? Wie wird die Zusammenlegung im Einzelnen aussehen? Den Mitgliedern des gemeinsamen Ausschusses war die Verunsicherung deutlich anzumerken, denn bislang haben sie von der Erzdiözese Freiburg praktisch keine Informationen darüber erhalten, was sie in Zukunft erwartet.
Auch wenn drei Jahre bis zur Fusion noch scheinbar viel Zeit sind, wissen die Räte doch, dass sie sich schon jetzt darum kümmern müssen, wie das Gemeindeleben künftig aussehen soll, um zu verhindern, dass plötzlich ein Vakuum entsteht.
Dieter Walz vom Pfarrgemeinderat in Wehr sieht zum Beispiel die Gefahr, dass die ehrenamtlichen Mitglieder des Pfarrgemeinde- und des Stiftungsrats mit den anfallenden Aufgaben in der Riesenpfarrei nicht mehr fertigwerden. Dabei sieht er gar nicht die großen Entscheidungen als das Problem, sondern die Summe der Kleinigkeiten, die auf die Räte zukommen wird. Das werde für Ehrenamtliche eventuell kaum zu bewältigen sein, so die Befürchtung.
Aus diesem Grund beschloss der gemeinsame Ausschuss der Seelsorgeeinheit, dass sich alle drei Pfarrgemeinderäte im Juli oder Oktober zu einem Klausurtag treffen sollen.
