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Die gerichtliche Einigung zwischen dem Unternehmer Georg Mutter und der R+V-Versicherung ist vom Tisch. Kurz vor Ablauf der Frist hat Mutter dem vereinbarten Vergleich widersprochen.

Das Wiesbadener Landgericht muss nun ein Urteil fällen.

Georg Mutters Firma war im Mai 2005 Opfer des Kostar-Brandes, doch die Versicherung weigerte sich bislang zu zahlen. Zeitweise behauptete die Versicherung, Mutter habe den Brand selbst gelegt. Nach einem mehrere Jahre dauernden Prozess einigten sich die Parteien im Januar auf einen Vergleich, dem Mutter nun im letzten Moment widersprach. „Ich habe nichts verbrochen und will den gesamten Schaden ersetzt bekommen“, erklärte Mutter im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Schaden, der durch den Brand und die durch die Versicherung verursachte Betriebsstilllegung entstanden ist, beträgt deutlich über eine Million Euro. In ihrem Vergleichsangebot hatte die Versicherung 800 000 Euro geboten. „Ich lasse mich nicht abservieren“, so Mutter kämpferisch.

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