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05.03.2010  |  von  |  0 Kommentare

Wehr Hundekot: Häufchen dicht an dicht

Wehr -  Hundehaufen in Öflingen – in Wehr gibt es an der Straße „Am Schafrain“ sogar noch Kompostreste dazu: Was bisher der Schnee des langen Winters gnädig verdeckte, bringt das Tauwetter deutlich zu Tage. Die tierischen Hinterlassenschaften prangen nicht nur in der Wehrastraße in Öflingen, sondern auch in vollem Umfang „Am Schafrain“ in Wehr.

 Bild: Bild: Ramsteck



Da reiht sich dicht an dicht ein Hundekegel an den nächsten.

„Eine echte Zumutung“, schüttelt ein Anwohner verständnislos den Kopf. „Hier werden die Entsorgungsbeutel offensichtlich nicht großartig verwendet.“ Dass Hunde Auslauf brauchen, stehe für jeden von dem wenig ansprechenden Anblick Betroffenen fest, wendet sich der Anwohner an den SÜDKURIER.

Der Umgang der Hundehalter mit den Ausscheidungen ihres vierbeinigen Freundes stößt hingegen auf Unverständnis. „Der Bürgersteig und der Grünstreifen sind doch kein öffentliches Hundeklo.“ Wenn es nach dem Anwohner ginge, würde er jedem „Sünder“ ein Bußgeld auferlegen.

Und genauso funktioniert es auch. Zuerst wird eine Verwarnung ausgesprochen, wenn der Halter eines Hundes die Hinterlassenschaften einfach liegen lässt. Beim nächsten Mal kostet es Geld. „Explizit dafür stehen in Öflingen acht und in Wehr 17 Mülleimer mit Beutelspendern zur Verfügung“, erklärt Ordnungsamtsleiter Bernd Oßwald auf Anfrage des SÜDKURIER. Den richtigen „Sündern“, bei denen es sich erfahrungsgemäß nur um vereinzelte Hundehalter handle, auf die Schliche zu kommen, sei gar nicht so einfach. „Beschwerden über die unschönen Hinterlassenschaften sind auf dem Rathaus in letzter Zeit zwar vermehrt eingegangen“, bestätigt Oßwald, „aber es ist immer ein Spagat zwischen Schimpfen und der Bereitschaft konkrete Hinweise zu geben.“

Ohne die Unterstützung der Bürger gehe es nicht, macht Oßwald deutlich. Er betont: „Im Januar wurden die Hundetoiletten um acht weitere Mülleimer mit Beutelspender erweitert. Gestern war der Ordnungsamtsleiter auch „Am Schafrain“ unterwegs und hat sich selbst ein Bild gemacht.

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