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Waldshut-Tiengen Steter Wandel

11.08.2012
Waldshut-Tiengen -  Nichts ist so beständig wie der Wandel” – was vor zweieinhalb Jahrtausenden für Heraklit von Ephesus Lebenswirklichkeit war, ist heute auch am Fuß des Schwarzwalds nicht anders. Auch das Waldshuter Männle kommt heutzutage mit dem großen Hotzenwälder Hut nur zu besonderen Anlässen daher – im Alltagsleben trägt es eher Basecap.

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Und auch die Stadt, die dem Männle ihren Namen verdankt, hat sich gewandelt, wenngleich sie im Kern ihre Grundzüge behalten hat. Der Waldshuter Chilbi, dem seit 544 Jahren wegen der erfolgreich überstandenen Feindbelagerung mit einem Dankgottesdienst gefeierten Stadtfest geht es nicht anders: Die Bocklegende hat das Fest ausgeschmückt. Wie bei jedem Schützenfest und jeder Kirchweih haben sich im Lauf der Zeit Spaß, Spiel und Unterhaltung dazugesellt – Kirmes eben. Und Folklore. Mal mehr, mal weniger. Mal Trachtentanz und Festrede. Mal Theater und Stadtgeschichte. Dieses Jahr Fassanstich im Bierzelt und 300 Liter Freibier. Es ist, wie mit der Stadt. Jede Epoche hat ihre besonderen Vorstellungen. Solange dabei die Grundzüge erkennbar bleiben, ist wenig dagegen zu sagen, meint…

Das Waldshuter Männle

Bürger sollen mitbestimmen

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