Des Weiteren scheint die etwas andere Kirchenmusik bei den Gläubigen so gut anzukommen, dass eine Wiederholung unausweichlich ist. Auch dieses Mal geben die örtlichen „Ruinä-Dängler“ den Ton an. Angesagt wird ein „närrischer, bunter, stimmungsvoller und mitreissender Gottesdienst“. Verkleidungen sind ausdrücklich zugelassen – wobei Gedanken darüber, bei welchen Kostümierungen in einer Kirche geschmackliche Grenzen überschritten werden, naheliegend sind. Unverfänglich dürfte etwa der klassische Cowboy sein (Revolver aber bitte an der Pforte abgeben). Von Maskeraden diabolischer Anmutung ist hingegen eher abzuraten. Bei dem Spektakel sollen übrigens auch leise Töne vorkommen. Damit dürfte auf jeden Fall eine Unterscheidung von konventionellen Fasnachtsveranstaltungen gewährleistet sein.
