Mein

Waldshut-Tiengen Dschungel-König

11.02.2012


Von wegen, „der Prophet gilt nichts im eigenen Lande“. Er gilt doch. Auch wenn's manchmal ein paar Jahrhunderte dauert.

Wie der Kirsch vom Marder ging's dem Waldshuter Männle herunter, als bei der Verabschiedung desjenigen, dem das Männle in den vergangenen 25 Jahren seine Gedanken in die Finger und die Tastatur diktiert hat, der Landrat „Hut ab“ sagte und damit nicht das Männle zum Absetzen des selbigen aufforderte, sondern selbigen bildhaft vor dem Männle zog. Übertroffen wurde das späte Wonnengefühl nur noch durch das „vielleicht wäre ich ohne ihn ein weniger erfolgreicher Oberbürgermeister geworden“, das der OB hinterherschickte. Hinterher, weil er mal wieder zu spät gekommen war – wohl um sicher zu sein, das letzte Wort zu behalten. Das hat er vom schreibenden Männle gelernt, genauso, wie das sich-nicht-in-die-Karten-sehen-lassen. Spät aber dennoch: Das Waldshuter Männle ist aus dem Dschungelcamp der Ratgeber und Kritikaster, der Gutachter und Arbeitskreise als Dschungel-König herausgekommen! Es wird versuchen, die Krone aufzubehalten. Verspricht….

Das Waldshuter Männle

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