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28.08.2012  |  von ieg  |  0 Kommentare

Waldshut-Tiengen Forellensterben: Schuld könnte Gewitter sein

Waldshut-Tiengen -  Das am vergangenen Freitag entdeckte Fischsterben in einer Forellenzuchtanlage in Detzeln (wir berichteten) könnte mit dem schweren Gewitter in Verbindung stehen, das in der Nacht zuvor in der Region und auch über dem Steinatal gewütet hat.
Gewitter über Brandenburg

Eine Gewitterzelle.  Bild: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)

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Ortsvorsteher Norbert Thienger erinnert in diesem Zusammenhang an einen ähnlichen Fall in Detzeln, der sich vor einigen Jahren ereignete, als es ebenfalls nach einem Unwetter ein größeres Fischsterben in Detzeln gab.

Die betroffene Anlage befindet sich am östlichen Ortsrand bei der Straße Richtung Tierberg und Raßbach. Die Untersuchungen werden noch eine Zeit dauern, schränkte Polizeisprecher Paul Wißler gestern Mutmaßungen nach der Ursache ein. Fischbestände seien jedoch generell gefährdet, wenn nach einer Hitzeperiode starke Regenfälle stickstoffhaltige Substanzen ausschwemmen und diese über den Zulauf in Zuchtanlagen geraten.

Gerade Forellen reagierten empfindlich auf nitratische Stoffe. Das Gewitter in der Nacht zum Freitag hat auf jeden Fall noch mehr Schaden in Detzeln angerichtet. An einigen Gebäuden wurden Ziegel losgerissen, und ein paar Waldwege, so Ortsvorsteher Thienger, sind wegen umgestürzter Bäume nicht passierbar.

 

 

Ob Tropen-Hitze und Gewitter, oder sibirische Kälte - Lesen Sie hier alles zu den Wetterkapriolen am Hochrhein.

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