Lauchringen Windhose reißt Hausdächer auf
Nach dem Sturm in Oberlauchringen mussten zahlreiche Dächer repariert werden, die Feuerwehr half mit. Bei der Kirche riss der Wind zwei Tannen um.
Bilder: Schwarz
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Lauchringen - Von dem Unwetter, das am Samstagnachmittag nahe der Ortsmitte von Oberlauchringen tobte, waren die Alte Rathausstraße und die Kirchstraße betroffen. Bei der Feuerwehr Lauchringen ging der Alarm gegen 14.35 Uhr ein.
"Es war relativ kurz und ziemlich heftig", berichtet ein Augenzeuge über das Ereignis. Die Sturmfront hatte sich zunächst mit einem heftig rauschenden Hagelschauer angekündigt, dessen kleine Körner aber keine Schäden anrichten konnten. Erhebliche Verwüstungen im Gebiet rund um die katholische Kirche und die Grundschule hinterließen dann jedoch Sturmböen. Wegen des eng begrenzten Schadensgebiets wird vermutet, dass sich eine Windhose gebildet hatte. An den Dächern von insgesamt rund 15 Häusern, darunter Wohn- und Landwirtschaftsgebäude ebenso wie die Schule, wurden Ziegel weggerissen, so dass teils große Löcher klafften. Betroffen waren alte Häuser gleichermaßen wie neue Gebäude. Auf dem alten Friedhof riss der Sturm zwei über zehn Meter große Tannen um, zahlreiche Ziegel der Umfassungsmauer gingen zu Bruch.
Das von starkem Regen begleitete Unwetter war nach fünf bis zehn Minuten wieder vorbei. Dann begannen die Aufräum- und Reparaturarbeiten mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Lauchringen. Die war unter Leitung von Kommandant Bernhard Loll mit insgesamt 26 Leuten und fünf Fahrzeugen vor Ort.
In einem dreistündigen Einsatz sicherte die Feuerwehr beschädigte Dächer, räumte herabgefallene Ziegel von den Straßen und beseitigte entwurzelte Bäume. Teils in Eigenarbeit der Hausbesitzer, teils mit Hilfe von Handwerkern und mit Unterstützung der Lauchringer Feuerwehr wurden die beschädigten Dächer noch am gleichen Nachmittag repariert. Die Alte Rathausstraße und die Kirchstraße waren während der Aufräumarbeiten gesperrt. Die Höhe der Sachschäden ist noch nicht bekannt.
