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Waldshut-Tiengen Waldshuter Frauenleiche identifiziert: Russin wohnte neben Fundort

Die Polizei hat die Identität der toten Frau geklärt, die zerstückelt am Stadtrand von Waldshut gefunden wurde. Sie wohnte nur 150 Meter entfernt.

Nach dem Fund einer zerstückelten Frauenleiche am Stadtrand von Waldshut haben die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei zu einem ersten Erfolg geführt. Die Identität der am Sonntag aufgefundenen Frau ist laut Polizei geklärt.

Die Polizei gab am Mittwoch folgende Erklärung ab:

Es handelt sich um eine 36 Jahre alte aus der ehemaligen Sowjetunion stammende Frau. Sie lebte von ihrer Familie getrennt, ihre offizielle Wohnung war in der Schmitzinger Straße unweit des späteren Auffindeortes. Den entscheidenden Hinweis auf die Frau gab ein Polizeibeamter, der in den vergangenen Monaten mehrmals mit dieser Frau zu tun hatte, diese Anlässe hörten dann aber im Herbst auf. Auch an ihrer Wohnadresse wurde die Frau nicht mehr gesehen, eine Vermisstenmeldung gab es jedoch bisher nicht.

Ein DNA-Vergleich brachte nun das Ergebnis, dass es sich bei dem aufgefundenen Torso mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die sterblichen Überreste dieser Frau handelt.

Die Todesursache ist weiter unklar: Kopf, Beine und Arme der Frau fehlen. Ob die Umstände ihres Todes jemals geklärt werden könnten, sei unter diesen Voraussetzungen fraglich, sagte ein Polizeisprecher. Die gefundenen Leichenteile waren zudem bereits stark verwest. Eine Spur gebe es bislang nicht.

Die Ermittlungsbehörden versuchen nun weiter Licht in den Fall zu bringen und konzentrieren ihre Bemühungen auf das Umfeld, in dem sich die Frau zuletzt aufgehalten hat.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um die Mithilfe der Bevölkerung und hat folgende Fragen:

  • Wer hat die abgebildete Frau seit September 2014 im Raum Waldshut-Tiengen gesehen?
  • Mit wem war sie zusammen?
  • Wo hat sie sich aufgehalten oder eventuell auch gewohnt?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 07741/8316-0 entgegen.

Die Polizei geht von einem Tötungs-Verbrechen aus, die Todesursache sei aber nach wie vor unbekannt. Einen Tatverdächtigen gebe es bislang nicht, sagte Polizeisprecher Paul Wißler auf Anfrage des SÜDKURIER.  

 

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