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Waldshut-Tiengen Ungewöhnlicher Blick auf die Berufswelt

11.02.2011
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Schule mal ganz anders: Berufs- und Studienorientierungstage an den Gewerblichen Schulen Waldshut kommen gut an

Waldshut – Schülerinnen und Schüler der Gewerblichen Schulen Waldshut lassen sich von Hochschulen sowie staatlichen Einrichtungen und privaten Unternehmen über ihre beruflichen Perspektiven informieren und beraten. Insgesamt 106 Teilnehmer aus den zwölften Klassen des Technischen Gymnasiums und des Berufskollegs II nahmen an dem dreitägigen Projekt „Berufs- und Studienorientierung an den Gewerblichen Schulen Waldshut“ teil. Dabei besuchten die Schülerinnen und Schüler 15 Veranstaltungen und ließen sich von Referenten aus Bildung, Industrie und Verwaltung informieren.

Die Berufs- und Studienorientierung soll an den Gewerblichen Schulen Waldshut keine Begleiterscheinung, sie soll neben Didaktik und Methodik im Unterricht ein weiteres spezielles Hauptthema der pädagogischen Arbeit sein. Deshalb führte die Schule unter der Projektleitung von Jürgen Ketterer und Thomas König dieses Projekt durch. Dafür konnten namhafte Hochschulen gewonnen werden: die Duale Hochschule Lörrach, die Fachhochschule Nordwestschweiz, die Hochschule Furtwangen sowie die Hochschule Offenburg. Auch Firmen aus der Region erklärten sich zur Beratung bereit: Firma Endress und Hauser; Firma hago; Firma Hectronic / Dunkermotoren; Firma Sedus Stoll AG; Firma Sensoplan und die Firma SLG Kunststoff GmbH. Darüber hinaus informierten und berieten Mitarbeiter der Agentur für Arbeit, der Bundeswehr und des Landratsamtes Waldshut in der Gewerbeschule über Perspektiven in Beruf und Studium.

Neben der reinen Informationen über Firmen, Studienordnungen und Berufsaussichten durften die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen, sie erlebten Vorführungen und sie durften selbst Funktionsweisen von technischen Geräten ausprobieren.

Die Teilnehmer aus dem Technischen Gymnasium und dem Technischen Berufskolleg wurden, um nicht nur passiv die Vorträge über sich ergehen zu lassen, angewiesen, die Veranstaltungen zu protokollieren und am Nachmittag des dritten Projekttages für eine eigens dafür angeschaffte Dokumentenmappe nachzuarbeiten. Über die Teilnahme erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Bescheinigung.

Die Resonanz auf das Projekt war sowohl vonseiten der Schülerinnen und Schüler, die auf ihrem Weg zum Berufswunsch ein Stück sicherer sind, als auch vonseiten der Referenten, die mit der Aufmerksamkeit der Zuhörer überaus zufrieden waren, überwiegend positiv. Von den Firmen hago und Sensoplan wurden interessierte Schülerinnen und Schüler im Zuge der Veranstaltung sogar zu einer Betriebserkundung eingeladen. 31 Teilnehmer haben sich dafür angemeldet.

Auch die Projektorganisatoren ziehen eine positive Bilanz. Sie wollen die Veranstaltung in den nächsten Jahren zu einem festen Bestandteil der Berufs- und Studienorientierung machen.

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