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Waldshut-Tiengen Umfrage zur Fastenzeit

22.02.2012
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Vom Aschermittwoch bis zum Karsamstag ruft das Christentum zu einer Fastenzeit von 40 Tagen auf. Fasten sei auch außerhalb des kirchlichen Zusammenhangs möglich, ergab eine Umfrage in Waldshut-Tiengen.

Heute beginnt nach einer ausgelassenen Fasnacht die christliche Fastenzeit von 40 Tagen. Vom Aschermittwoch bis zum Karsamstag ruft das Christentum zum Fasten auf. Aber der Verzicht auf Genussmittel wie Alkohol, Kaffee oder Zucker muss nicht immer an das kirchliche Fastengebot gebunden sein. Dies ergab eine Umfrage unserer Zeitung in der Doppelstadt.

Martin Albers, Oberbürgermeister von Waldshut-Tiengen, sagt, dass er „nicht auf irgendetwas Bestimmtes“ verzichten werde. Er trinke schon von sich aus wenig Alkohol und esse keine Süßigkeiten. Vor 20 bis 30 Jahren sei das christliche Fasten in der Gesellschaft noch viel präsenter gewesen. „Trotzdem werde ich mich mit Ostern beschäftigen“, so Albers.

Christa Bader, Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Tiengen, hat in der Fastenzeit schon mal auf Alkohol und Kaffee verzichtet. „Da ich viel Kaffee trinke, hatte ich angenommen, dass es eine Herausforderung wird“, erzählt Bader. Aber es sei ihr doch leicht gefallen. Für dieses Jahr habe sie nichts geplant. Trotzdem ist sie der Meinung, dass es nichts schade, gelegentlich für einige Wochen auf etwas zu verzichten. „Das tut Körper und Seele gut“, so Bader. Diese Art des Verzichts sei jedoch nicht zwingend an die kirchliche Fastenzeit gebunden.

Siegfried Conzelmann ist Inhaber sowie Koch des „Waldshuter Hofs“ und aus beruflichen Gründen dazu gezwungen, seine Speisen in der Küche abzuschmecken. „Fasten ist für mich also weniger ein Thema“, erklärt Conzelmann. Auf seiner Speisekarte seien in der Zeit bis Ostern mehr Fischgerichte, denn: „Die Nachfrage ist groß.“ Es gebe nichtsdestotrotz auch weiterhin Fleischgerichte.

Für Stadträtin Rita Mosel ist Fasten an das christliche Gebot gebunden: „Die Menschen sollten diese bestimmte Zeit zur Besinnung nutzen.“ Sie selbst habe einmal versucht, auf Alkohol und Süßigkeiten zu verzichten. Aufgrund ihrer Postion sei es ihr nicht die vollen 40 Tage gelungen. Aber sie habe sich am Ende dennoch gut gefühlt. „Anfänglich ist es natürlich schwer, beim gemütlichen Sitzen auf das Glas Wein oder die Süßigkeiten zu verzichten“, so Mosel.

Richtig zählen ist wichtig,
sonst fastet man zu lange. Bis Karsamstag (den Sie als fälschlicherweise als Enddatum angeben) ...
Endlich
(Ironie an) Endlich einmal eine Umfrage, die Waldshut-Tiengen und seine Einwohner weiter bringt.
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