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Waldshut-Tiengen Stolz auf Rekordbilanz

26.05.2012
Waldshut-Tiengen -  Es war eine Bilanz der Superlative, die der Vorstand der Volksbank Hochrhein, vertreten durch Joachim Mei und Klaus-Peter Ritz, am vergangenen Donnerstag in der Waldshuter Stadthalle präsentierten. Die vom Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Pfeiffer geleitete Vertreterversammlung fand vor der Rekordkulisse von 215 gewählten Vertretern und 182 Gästen, darunter die Zwölftklässler des Wirtschaftsgymnasiums, statt.Die Bilanzsumme der Volksbank Hochrhein überschritt im vergangenen Jahr erstmals mit 1,05 Milliarden Euro die Ein-Milliarden Euro-Grenze.
Volksbank

Symbolbild  Bild: Rolf K. Wegst (dpa)

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Der Zuwachs um rund 95,8 Millionen Euro entspricht einer Steigerung von zehn Prozent.

Das von der Volksbank Hochrhein betreute Kundenvolumen wuchs um rund 5,9 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro an. Nicht zuletzt wurde auch im Kreditwesen ein erfreuliches Wachstum verzeichnet. Geld- und Avalkredite stiegen in der Summe um 5,2 Prozent auf 556,6 Millionen Euro. In diesem Zusammenhang betonte Vorstandsmitglied Klaus-Peter Ritz, dass man dieses Wachstum nicht zu Lasten der Kreditqualität erzielt habe. „Wir haben bei der Kreditentscheidung stets unsere eigenen strengen Beurteilungsmaßstäbe beibehalten.“ Die Bilanz fand ebenso die einhellige Zustimmung der 215 anwesenden Vertreter, wie die von Vorstand und Aufsichtsrat empfohlene Verteilung des Bilanzgewinnes von zwei Millionen Euro, der damit um rund 70 000 Euro über dem des Vorjahres lag.

Die Verteilung sieht vor, dass rund 446 500 Euro in Form der Dividende ausgeschüttet werden. Jeweils 780 000 Euro werden gesetzlichen und anderen Rücklagen zugeführt. Die Ausschüttung entspricht einer Dividende von sechs Prozent, die damit nach wie vor eine über dem Kapitalmarkt liegende Verzinsung darstellt.

Einen weiteren Rekord gab es bei der Entwicklung der Mitgliederzahlen. Im Dezember konnte die Volksbank Hochrhein ihr 20 000 Genossenschaftsmitglied begrüßen. Bis zum Ende des Jahres waren es 20 113 Mitglieder.

Auf die Bedeutung und die Verantwortung für die Region ging Vorstandsmitglied Joachim Mei ein. So hat die Bank, respektive die Beschäftigten, im vergangenen Jahr 4,4 Millionen Euro an Steuern bezahlt. Annähernd elf Millionen Euro konnten der regionalen Wirtschaft über die Löhne und Gehälter zugeführt werden. In die Geschäftsausstattung investierte die Volksbank rund 440 000 Euro. „Dabei“, sagte Mei, „haben wir natürlich das regionale Handwerk mit Aufträgen unterstützt.“

„Nicht zuletzt sorgten fast 150 000 Euro an Spenden und Sponsoring dafür, dass Vereine, soziale Einrichtungen, Schulen und Kindergärten sinnvolle Investitionen in unser gemeinsames Lebensumfeld tätigen können“, führte Mei aus.

Die drei Aufsichtsratsmitglieder Andrea Netzhammer, Karl Stärk und Dietmar Wieland, deren Amtszeit abgelaufen war, wurden von den Vertretern einstimmig wiedergewählt.

Nicht zuletzt dank des guten Geschäftsjahres verteilte die Volksbank als Geschenk das Spiel „Gugg emol“ an die Gäste. An diesem ist auch das SÜDKURIER Medienhaus beteiligt.

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