– Einmal im Jahr steht das Klettgau-Gymnasium Tiengen ganz unter dem Stern junger Talente: Bei der 49. Runde des Musikwettbewerbs „Jugend musiziert“ strahlte dieser Stern wieder hell: 13 Teilnehmer erhielten erste Preise mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb in Schwäbisch Gmünd, drei davon mit der Höchstwertung von 25 Punkten: Anna-Lena Rupp (Querflöte), Johannes Birth (Horn) und Adrian Brenneisen (Gitarre).Insgesamt zeigten am Wochenende über 60 Kinder und Jugendliche auf Blasinstrumenten, auf der Gitarre sowie verschiedenen Duo-Wertungen ihr Können. Die Instrumenten-Kategorien wechseln im Drei-Jahres-Rhythmus.
„Es waren weniger Teilnehmer als vor drei Jahren, aber die, die mitgemacht haben, waren alle gut vorbereitet, es hat Spaß gemacht“, zog Werner Hilpert das Fazit. Er ist Leiter der Musikschule Südschwarzwald, die wieder zusammen mit der Jugendmusikschule Bad Säckingen den Wettbewerb organisiert hatte. Seine anhaltende Beliebtheit zeigt sich auch darin, dass viele Teilnehmer immer wieder mitmachen. Anna-Lena Rupp zum Beispiel startete bereits zum vierten Mal und hat ihre Nervosität mittlerweile gut im Griff. „Man braucht Auftritte, um Auftrittsroutine zu bekommen und die bringt einem ein gehöriges Stück weiter“, ist Martin Umrath, Musiklehrer an der Musikschule Südschwarzwald, überzeugt.
Die Wettbewerbsatmosphäre zu erleben, ist auch für die Familien der jungen Musiker immer wieder beeindruckend, spannend und nervenaufreibend. Viele Mütter und Väter sind aufgeregter als ihre vorspielenden Kinder und wenn es dann geschafft ist und gut gelaufen ist, auch sehr stolz. Wobei der Weg das Ziel ist, wie Klaus Siebold, Leiter der Jugendmusikschule Bad Säckingen, betont: „Man weiß, dass es bewertet wird, dass man weiter kommen kann, das motiviert zum Üben, die Vorbereitung ist das Wichtigste.“