Unternehmen präsentiert zufrieden den Jahresbericht 2011.
– Die Sparkasse Hochrhein präsentiert für das Geschäftsjahr 2011 glänzende Zahlen. Vorstandsvorsitzender Heinz Rombach: „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“ Auch der Ausblick für dieses Jahr klingt rosig: Wir gehen von einer positiven Entwicklung aus.“ Die Kommunen im Geschäftsgebiet der Sparkasse können sich über 4,4 Millionen Euro Gewerbesteuer freuen. Das Gesamtvolumen an Spenden, Sponsoring und Ausschüttungen aus dem PS-Sparen betrug 2011 rund 800 000 Euro.
Die Zahlen, die das Vorstandstrio Heinz Rombach, Roland Supper und Wolf Morlock gemeinsam mit Bernhard Beringer, Direktor Vorstandsstab, präsentierten, sind fast ausnahmslos mit einem Pluszeichen versehen. So erhöhten sich die Kunden-Einlagen um 4,8 Prozent auf einen neuen Höchststand von 1,82 Milliarden Euro. Das durchschnittliche Wachstum aller baden-württembergischen Sparkassen betrug 3,6 Prozent. Besonders gefragt waren Sparkassenbriefe, Festgeld- und Tagesgeldanlagen. Gleichwohl nahm auch das Wertpapiergeschäft wieder Fahrt auf. So erhöhte sich der Umsatz in diesem Bereich um 4,2 Prozent. Ebenfalls positive Zahlen meldet die Sparkasse im Kreditgeschäft. So erhöhte sich der bilanzierte Wert der ausgeliehenen Kredite um 4,9 Prozent auf 1,71 Milliarden Euro.
Die von der Sparkasse angestrebte Rundum-Versorgung ihrer Kunden spiegelt sich unter anderem auch bei den im vergangenen Jahr abgeschlossenen Bausparverträgen und Lebensversicherungen wider. In beiden Bereichen wurden deutliche Steigerungen verbucht. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich 2011 um drei auf 543 erhöht.
Keine Sorge bereiten dem Sparkasse-Vorstand die durch Basel III prognostizierten Verschärfungen der Eigenkapitalregeln. Die so genannte Kernkapitalquote liege am Ende des Jahres 2011 bei 15 Prozent. Gefordert seien 8,5 Prozent.
Die Sparkasse Hochrhein setzt ihr nachhaltiges Geschäftsmodell nach Aussage von Vorstand Roland Supper auch in Sachen Umweltschutz um. So gebe es einen Masterplan für die energetische Sanierung von Gebäuden. Nach dem Anschluss der Murger Geschäftsstelle an die Hackschnitzelheizanlage stünden jetzt die Sanierung der Filialen in Jestetten, Herrischried und Murg an. Außerdem ergänzt ein Elektroauto den Fuhrpark der Sparkasse.