Bei der Einreisekontrolle am Zollamt Waldshut-Bahnhof fanden Beamte bei einer offensichtlich hochschwangeren Frau und ihrem Begleiter rund 70 Gramm Marihuana.
Die 32-jährige Frau aus Waldshut und ihr 22-jähriger Freund aus der Karibik kamen mit dem Zug aus der Schweiz und gaben an in Zürich einen Einkaufsbummel gemacht zu haben. Da sich Anhaltspunkte für Drogenkonsum ergaben wurden die beiden einer körperlichen Durchsuchung unterzogen, obwohl die Frau mehrfach betonte, sie sei schwanger und „kiffe“ doch nicht, wie das Hauptzollamt Singen am Mittwoch mitteilte.
Bei dem Mann fanden die Zöllner in der getragenen Socke ein Plastiktütchen mit einer Kleinmenge Marihuana. Zur Durchsuchung der Frau wurde eine Beamtin der Bundespolizei hinzugezogen, kurz bevor diese eintraf gab die 32-Jährige an, in ihrem getragenen Stiefel Marihuana zu transportieren. Tatsächlich fand die Beamtin darin 65 Gramm Rauschgift verpackt in vier Plastiktüten.
Die Frau räumte ein das Rauschgift für ihren Freund über die Grenze transportiert zu haben, da sie befürchtete, dass er Schwierigkeiten bekommen könne, weil er in Deutschland keinen Wohnsitz habe. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und gegen die beiden ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.