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Waldshut-Tiengen Männechöre begeistern Publikum

Stimmgewaltige Sänger gestalten Eröffnungskonzert zum Schwyzertag. Die Gäste in der übervollen Stadtpfarrkiche genießen das breit gefächerte Programm.

Ein Eröffnungskonzert der besonderen Art zum diesjährigen Schwyzertag im Rahmen der Peter-Thumb-Konzertreihe erlebten nahezu 500 Zuhörer in der übervoll besetzten Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt am vergangenen Sonntagabend.

Die Männerchöre Detzeln unter Leitung von Jochen Stitz, Dogern mit Chorleiter Ulrich Tomm und Rechberg unter der Federführung von Martin Umrath gestalteten sowohl in wechselnden Auftritten als auch in gemeinsamen Chorwerken einen grandiosen und stimmgewaltigen Konzertabend, der stellenweise Gänsehaut verursachte und das Publikum immer wieder zu heftigen Beifallstürmen veranlasste.

Majestätisch und klangrein machte der Männerchor Rechberg den Anfang mit dem „Sanctus“ aus der „Deutschen Messe“ von Schubert. Besonders eindrucksvoll in den Einzeldarbietungen erklangen das „Sanctus“ aus der Messe von Gerbert Mutter sowie das „Morgenrot“ von Robert Pracht, beides vom Männerchor Detzeln in ausgeprägter Dynamik und sehr klangvoll intoniert. Den wohl schwierigsten Part gestaltete der Männergesangverein Dogern mit dem „Tantum ergo“ und dem 116. Psalm, zum Teil mit Orgelbegleitung, beides von Franz Liszt. Schwierige Tonfolgen und vielfache Dissonanzen kennzeichneten beide Werke, die dem Chor zwar einiges abverlangten, aber meisterlich bewältigt wurden.

Im Wechsel mit den Einzelvorträgen erklangen doppelchörig „Heilig ist der Herr Zebaoth“ von Dimitri Bortniansky, (Detzeln/Rechberg), „Wie selig sind die Toten“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, (Dogern/Detzeln) sowie „Das ist der Tag des Herrn“ von Conradin Kreutzer, (Rechberg/Dogern). Sehr eindrucksvoll war dabei das erhöhte Klangvolumen der Doppelchöre wahrnehmbar.

Sehr bemerkenswert auch die anschließende dezentrale Aufstellung der drei Chöre zur gemeinsamen und wechselseitigen Darbietung von „Der Herr richtet mit seinem Volke“ von Giovanni P. da Palestrina. Nach dem afrikanischen Willkommensgruß „Jambo rafiki yangu“ von David V. Montoya mit Trommelbegleitung gelangten die über 100 Sänger zum krönenden und gleichzeitig abschließenden Konzerthöhepunkt mit der Hymne „Preis und Anbetung sei unserem Gott“ von Ch. Rinck, der „Ode an Gott“ von Johann Heinrich Tobler und dem alles überstrahlenden „Die Himmel rühmen..“ von Ludwig van Beethoven.

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