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Waldshut-Tiengen Kunden setzen auf klassische Sparangebote

04.02.2012


Volksbank Hochrhein präsentiert rundum gute Zahlen für das Jahr 2011.

– Die Zahlen, die die Volksbank Hochrhein am Freitag für das Geschäftsjahr 2011 präsentierte, lassen die verantwortlichen Banker strahlen. Vorstandsvorsitzender Joachim Mei spricht zufrieden von einem „guten Jahresergebnis“. Dass fast jede wichtige Kennzahl im Vergleich zum Vorjahr deutlich im Plus ist, liegt nach Meinung von Mei in erster Linie an der Regionalität. Diese zahle sich für beide Seiten aus – sowohl für die Kunden, als auch für die Bank. Deshalb werde das Unternehmen auch weiterhin in der Fläche vertreten bleiben und dieses Jahr rund 400 000 Euro in die Filialen investieren. „Wir setzen auf Qualität vor Ort“, so einhellige Tenor der beiden Vorstände Joachim Mei und Klaus-Dieter Ritz.

Der Trend bei der Geldanlage gehe zu klassischen Einlagen. Aber, daraus macht Joachim Mei keinen Hehl, wer mehr Geld verdienen möchte, sprich höhere Zinserträge haben möchte, der müsse auch ein höheres Risiko eingehen. Die Bilanzsumme stieg im vergangenen Jahr um zehn Prozent und übersprang erstmals in der Geschichte der Bank die Milliardengrenze. Sie beträgt jetzt 1,05 Milliarden Euro. Das Kundengeschäft legte um 6,6 Prozent im Vergleich zu Vorjahr zu. Der Vertreterversammlung will der Vorstand eine Dividende von sechs Prozent vorschlagen. Mit über zwölf Prozent sind im vergangenen Jahr die Kundeneinlagen bei der Volksbank Hochrhein gestiegen und zwar auf 768 Millionen Euro. Nimmt man noch die Einlagen bei den Verbundpartnern hinzu, vertrauen die Kunden der Volksbank Hochrhein insgesamt über eine Milliarde Euro an – ein Plus von 6,5 Prozent gegenüber 2010.

Gestiegen sind im Jahresvergleich auch der Zinsüberschuss um 4,9 Prozent auf knapp 21 Millionen Euro und der Bilanzgewinn um 3,6 Prozent auf gut zwei Millionen Euro. Wegen Kurskorrekturen, so Vorstand Klaus-Dieter Ritz, sei das Ergebnis vor Steuern um rund zehn Prozent auf 6,97 Millionen Euro zurückgegangen.

Die Entwicklung im Kreditgeschäft verlief „für uns sehr erfreulich“, so Klaus-Dieter Ritz. Sowohl im Bereich private Baufinanzierungen wie auch im gewerblichen Kreditgeschäft habe die Bank das Volumen und die Anzahl der Kredite deutlich steigern können.

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