Waldshut – Sich für die närrische Zeit einkleiden und Gutes tun: das können Verkleidungswütige beim Fasnachtsbasar des DRK-Sozialkreises. „Die etwa 150 Kisten mit gespendeten Kostümen und Raritäten aus der Altkleidersammlung reichen für mindestens halb Waldshut“, so Miriam Rombach, die sich ehrenamtlich seit über sieben Jahren in der Kleiderkammer engagiert. Besonders begehrt sind nach ihrer Erfahrung immer wieder Dirndl und Trachten, aber auch Schlaghosen und Blusen aus den 70er Jahren. Im Rotkreuzhaus in der Schmittenau stehen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer den Kostümsuchenden auch mit Rat und Tat zur Seite: Uschi Kavalier aus Tiengen erkennt zum Beispiel, ob man eher Piratentyp oder Blumenfee ist. „In den allermeisten Fällen machen wir unsere Kunden glücklich“, ist Miriam Rombach überzeugt. Nur an Kinderkostümen mangele es, bedauert sie. Nach dem ersten Ansturm mit über 150 Käufern am ersten Basartag sind viele Prachtstücke zudem schon vergriffen.
Weniger individuell als vom DRK-Fasnachtsbasar, dafür aber neu und komplett sind Kostüme aus Kaufland oder Müller Drogeriemarkt. Von Ritter- und Wikingeroutfits bis hin zur Cowboykluft inklusive Plüschpferd zum Umhängen findet das närrische Herz alles, was es begehrt. Für ganz Spartanische bleiben noch die gute rote Clownsnase oder die dickglasige Scherzbrille.
