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Waldshut-Tiengen Jazzer heizen Publikum ein

23.07.2012
Waldshut-Tiengen -  Beim Tiengener Sommer kommen Freude des Jazz auf ihre Kosten

Das Tiengener Jazzfest ist alljährlich ein Publikumsmagnet – hier ein Blick in die Weihergasse.  Bild: Freudig

Die Black-Forest-Jazzband ist eine der bekanntesten Jazzbands der Region – mit traditionellem Jazz, Swing und Dixie verwöhnt sie das Publikum.

Mit „The Fine Notes of Classic Jazz“ erobert die Müncher Jazzband "Allotria" auch in Tiengen das Publikum - hier Bandleader Rainer Sander.

Manuel Frey und Oliver Knab von „Mo'Fazz“ spielen beim Jazzfest groovigen Clubjazz.

Mit Stimme, Temperament und Entertainer-Qualitäten hat Jonathan Price zusammen mit Soul Connections beim Jazzfest mitgerissen.

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Nach dem Dauerregen zu Beginn des Tiengener Sommers wurde es doch noch ein Jazzfest, wie alle es lieben: Tolle Bands, lässige Stimmung und unzählige Besucher aus nah und fern. Nachdem am Freitag die ersten vier Stunden des Festes ohne Regenschirm gar nichts ging, hatte der Himmel ein Einsehen: Der Rest des Abends und der komplette Samstag blieben trocken, allerdings bei recht frischen Temperaturen. So konnten Heerscharen von Besuchern doch noch in vollen Zügen swingendes Lebensgefühl genießen, das die insgesamt 14 Bands im musikalischen Gepäck hatten. Auf vier Bühnen versprühten sie Lebensfreude pur. Es wurde geblasen, gestrichen, geschlagen, gezupft, gesungen und in die Tasten gehauen. Letzteres am hemmungslosesten beim Boogie Woogie, den Chris Conz und die Boogie Blasters gleich reihenweise vom Stapel ließen. Traditioneller Jazz, Dixieland, Swing, Blues, Soul, Funk, Gipsy- und Club-Jazz brachten die Luft zum Vibrieren und Füße und Köpfe zum Wippen. Vom Jazz mit feinem Understatement, wie etwa von der Münchner Allotria Jazzband, bis zum ebenso wilden wie witzigen „Lousiana-Eintopf“ der „Street Rats“ reichten die Darbietungen.

Auch dieses Jahr hatte Kurt Reckermann von der Aktionsgemeinschaft Tiengen (Veranstalter) bei der Zusammenstellung der Bands viel Wert auf Abwechslung gelegt. Zwei hiesige Bands haben allerdings alljährlich ihren Platz schon fest: Die „Jungen Wilden“ der Big Band der Musikschule Südschwarzwald und die Jazzband des Klettgau-Gymnasiums wurden auch bei der 22. Auflage des Jazzfestes vom Publikum gefeiert. Zum Fest dazu gehörten wie immer vielseitige kulinarische Angebote an den Ständen zwischen den Bühnen. Zusammenstehen, plaudern, essen und trinken - längst ist der Tiengener Sommer nicht nur ein musikalisches Großereignis, sondern auch ein beliebter geselliger Treffpunkt. Ein insgesamt positives Fazit zog Kurt Reckermann: „Trotz des Regens waren am Freitag die Jazzfans vor den Bühnen, etwas enttäuscht war die Gastronomie. Mit dem Samstag waren dann aber alle zufrieden.“

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