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Waldshut-Tiengen Gute Karten für Werner Gareis

Tiengen (fre) Reizender Sieger: Zusammen mit seinen Kameraden vom Skatclub Dreiländereck Weil hat Werner Gareis aus Tiengen die 16. Endrunde der Champions-League in Halle an der Saale gewonnen.

Im Skat braucht es neben der richtigen Strategie auch etwas Glück. So kann Werner Gareis mit den beiden Karten aus dem Skat auch mit einem mäßigen Blatt noch was reißen.
Im Skat braucht es neben der richtigen Strategie auch etwas Glück. So kann Werner Gareis mit den beiden Karten aus dem Skat auch mit einem mäßigen Blatt noch was reißen. | Bild: Bild: Freudenthal

Dabei hatte die Konkurrenz die Südbadener gar nicht auf der Rechnung.

Welch hohen Stellenwert das Turnier besitzt, wird beim Blick auf die Teilnehmerliste deutlich. Neben einigen Mannschaften, welche bereits deutsche Meisterschaften für sich entscheiden konnten, waren auch Teams aus Spanien, Österreich, Niederlande, Dänemark, Belgien und Polen an die Saale gereist. Insgesamt spielten am 16. und 17. Juli 48 Teams um den Titel.

„Man musste sich für das Turnier nicht qualifizieren, aber man musste etwas vorweisen“, erklärt Werner Gareis. „Wir wurden angesprochen, weil wir 2010 zum zweiten Mal die Baden-Württemberg-Meisterschaft gewonnen haben.“ In den Jahren davor hat der Skatclub Dreiländereck Weil am Rhein mehrere Jahre Erfahrung in der Skat-Bundesliga sammeln können.

Werner Gareis: „Bei 48 Mannschaften waren wir nie schlechter als auf Platz vier, das ist im Skat ein Hammer.“ Am ersten Spielabend konnte er mit seinen Mitspielern, den Brüdern Jürgen und Reiner Mehlin sowie Uwe Reimann, auf einen klasse Zwischenstand anstoßen.

Richtig spannend war es aber erst am Sonntag, als die besten Teams gegeneinander gesetzt wurden. Mit der vierten Serie machten die Südbadener einen weiteren Platz gut und schoben sich auf den zweiten Tabellenplatz vor. Der Abstand zum Tabellenführer aus Stromberg aber war auf 1000 Punkte angewachsen. „So einen Abstand in nur einer Serie aufzuholen, das ist schon utopisch, am Schluss aber lagen wir 350 Punkten vorne“, berichtet Werner Gareis. Mit 4100 Punkten habe seine Mannschaft zwar kein überragendes Ergebnis gespielt, aber die anderen blieben deutlich dahinter. Neben dem Pokal können sich die Spieler vom Skatclub Dreiländereck Weil am Rhein über 1000 Euro Siegprämie sowie 120 Euro für die gewonnene erste Serie freuen.

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