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Lottstetten "Ein Angebot wie noch nie"

21.07.2008
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Am letzten Juli-Wochenende wird Lottstetten wieder zum Mekka für Rockfans. Beim 18. Open Air "Meet the Beat" geben sich am Freitag und Samstag, 25./26. Juli, zwölf Bands aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden ein Stelldichein. Wolfgang Kairies (58) ist einer der Gründerväter des Festivals. Zum Organisatorenstamm zählt ein halbes Dutzend junger Leute, darunter auch Christof Scharf (21), der das Festival-Plakat entworfen hat.

"Meet the Beat" ist das älteste Rock-Open-Air im Kreis Waldshut. Ist die Organisation im 18. Jahr reine Routine oder gibt es immer noch Bauchkribbeln und Lampenfieber?

Wolfgang Kairies: Das wird wohl nie Routine. Gerade in den letzten beiden Wochen vor dem Festival ist die Anspannung besonders groß. Es stoßen ja auch immer wieder neue Jugendliche zu unserem Team, die noch nicht die Erfahrung der alten Hasen haben.

Wie weich sind Sie finanziell gebettet?

Wolfgang Kairies: 2007 hatten wir mit 1600 Besuchern eine sehr gute Resonanz. Unter dem Strich blieb uns ein Überschuss, mit dem wir die Vorfinanzierung des Festivals erstmals ohne Bankkredit bewerkstelligen können.

In diesem Jahr sind "Die Happy" die Top-Band bei "Meet the Beat". Gab es weitere Wunschkandidaten?

Wolfgang Kairies: Die "H-Blockx" stehen schon lange auf unserer Wunschliste. Meine Tochter Rabea hat mit deren Management lange hin und her verhandelt. Die wollten aber nicht von ihrer Gagenforderung abrücken. Diese Summe hätte aber mehr als die Hälfte unseres gesamten Festival-Budgets aufgefressen - da mussten wir passen.


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