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Waldshut-Tiengen „Das war eine Meisterleistung“

22.11.2010
Waldshut-Tiengen -  Musiker des Musikvereins Gaiß-Waldkirch begeisterten bei Jahreskonzert mit bravouröser Leistung
„Das war eine Meisterleistung“

Sie begeisterten das Publikum: Die jungen Musiker des Musikvereins Gaiß-Waldkirch, die bei ihrem Jahreskonzert in der Stadthalle eine bravouröse Leistung boten.  Bild: Bilder: Dinort

„Das war eine Meisterleistung“

Star des Abends war die neue Dirigentin, Marina Reichmann aus Oberalpfen.

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Gaiß-Waldkirch (tao) Souverän meisterte Marina Reichmann, die neue Dirigentin des Musikvereins Gaiß-Waldkirch, ihr erstes Jahreskonzert in der Waldshuter Stadthalle. Das Publikum war begeistert und der Moderator, Pater Hermann-Josef Zoche, kommentierte: „Das war eine Meisterleistung“. Auch Bürgermeisterstellvertreterin Rita Mosel bestätigte: „Das war Klasse.“ Sein Debüt gab an diesem Abend auch der neue Vorsitzende Johannes Lehmann, der das Publikum in der fast voll besetzten Halle begrüßte. Sein spezieller Gruß galt dem Pater, der zum zehnten Mal durch das Programm führte, „humorvoll, spontan und kompetent“. Als einer der Schlüssel für den Erfolg des Konzerts erwies sich die Auswahl der Stücke, die perfekt auf das Instrumentarium und das Leistungsvermögen des jungen Orchesters abgestimmt waren und eine herrliche Tonfülle und ein Vielzahl klanglicher Effekte boten. Zum Auftakt intonierte das Orchester „A little opening“ von Thiemo Kraas, ein typischer Eröffnungstitel, in dem die Fanfaren den Ton angaben. Der folgende Teil stand ganz im Zeichen der sinfonische Blasmusik, Kompositionen, die den klassischen Sinfonien entsprechen und in denen besondere Ereignisse, Sagen oder Mythen musikalisch interpretiert werden, aber auch Legenden („The Seventh Night of July“, eine Komposition des Japaners Itaru Sakai), Gefühle („Pathétique“, von Thomas Doss) oder Stimmungsbilder („Three Times Blood“, von Fritz Neuböck). Dabei bleibt es dem Publikum überlassen, mit Hilfe der Phantasie die musikalischen Szenarien umzusetzen und sich ein eigenes Bild zu machen.

Der zweite Teil des Konzerts stand unter dem Motto „Tanz“. Unter dem Applaus des Publikums kamen die Musikerinnen mit einer roten Rose im Haar auf die Bühne und die Dirigentin trat in einem roten Abendkleid an. Zum Programm gehörte ein Pasa doble („Fuego de la Danza“, von Jean-Pierre Haeck), ein südamerikanischer Mambo („Mambo Jambo“, von Perez Prado), schottische Folklore („Gaelforce“, von Peter Graham), ein Walzer („An der schönen blauen Donau“, von Johann Strauss) und ein Boogie („Big Band Boogie“, von Kees Vlak). Beim Donauwalzer schwebten Janine und Mirko Räder im Walzerschritt durch den Saal.

Zum Abschluss gab es eine Ehrung: Johannes Lehmann zeichnete Angelika Ganzmann-Bindert für ihre 20-jährige aktive Mitgliedschaft aus und würdigte ihre Mitarbeit im Vorstand, davon vier Jahre als Notenwart und dreizehn Jahre als Kassiererin.

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