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Waldshut-Tiengen Bier auf Bier: Mischen possible?

04.02.2009
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Über Bier mit Limo oder Cola regt sich niemand auf. Was aber, wenn man das Pils zweier Marken vermischt? Die Meinungen sind geteilt, wie Erfahrungen in Gaststätten zeigen.

Zwei Brauereien gibt es im Kreis Waldshut, und jede hat ihre feste Anhängerschaft. Der Name beider Biermarken endet bekanntlich mit „..haus“, doch bei der Beurteilung des Geschmacks, über den sich bekanntlich nicht streiten lässt, sind die Gemeinsamkeiten erschöpft und die Fronten so fest wie der Schaum eines sauber gezapften Pilses.

Einige wenige Gastwirtschaften, alte Lieferverträge machen es möglich, halten Fassbier beider Brauereien bereit und bringen damit die konkurrierenden Lager zusammen. Dabei kann es auch mal zu Kuriositäten kommen.

Schon legendär ist die Geschichte aus einem Lokal nahe Waldshut, wo sich ein Stammgast beide Sorten in einem Glas zusammengießen ließ (wie diese Mixtur zu benennen wäre - etwa „Waldrot“ oder „Rotwald“ ? - bleibt der Phantasie des Biertrinkers überlassen).

Doch nicht jedes Gasthaus lässt sich auf derlei Experimente ein. In einem Waldshuter Restaurant, das ebenfalls beide Biere ausschenkt, hat die Kellnerin kein Verständnis für Panschereien: Den von einem neugierigen Gast gewünschten Verschnitt lehnte sie kategorisch ab und offenbarte damit ein erweitertes Verständnis vom Reinheitsgebot des Bieres.

Kulinarisch nachvollziehbar: Man schüttet ja schließlich auch keine Weine aus Hohentengen, Erzingen und Nack zusammen. Aber bitte: Dann ab sofort auch keine Limo oder Cola in den edlen Gerstensaft.

Waldshut-Tiengen
bla bla bla
Von unbekannt
Und wieder ist ein weisser Fleck mit einem nichtssagendem Artikel gefüllt.
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