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Waldshut Aufbauspritze für Spital

20.10.2004
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Das sind Vitamine pur: Das Land Baden-Württemberg fördert den Ausbau und die Modernisierung des Krankenhauses Waldshut mit 4,6Millionen Euro. Die West-Erweiterung soll sechs Millionen Euro kosten und voraussichtlich im Frühjahr 2005 beginnen.

Waldshut (tp) Mit der Erweiterung werde das Waldshuter Krankenhaus seine bedeutende Stellung in der klinischen Versorgung der Bevölkerung in der Region weiter stärken, zeigte sich gestern, Dienstag, die baden-württembergische Sozialministerin Tanja Gönner überzeugt. Das sieht natürlich auch der Vorsitzende des Krankenhaus Spitalfonds, Martin Albers, nicht anders; in seiner Eigenschaft als Oberbürgermeister konnte er bereits am Montagabend die frohe Botschaft in der öffentlichen Sitzung des Waldshut-Tiengener Gemeinderats verkünden.

Der Geschäftsführer des Waldshuter Krankenhauses, Uwe Lorenz (38), freut sich "wahnsinnig" über den Geldsegen. Wie Sozialministerin Gönner ist er auch davon überzeugt, dass von der Erweiterung vor allem die Patienten profitieren werden. Der Diplom-Kaufmann, seit dem 1. April 2004 am Waldshuter Spital federführend, hängt den Erfolg aber nicht an die eigene Fahne: "Federführend in Planung und Antragstellung war mein Vorgänger Peter Weisshaupt. Das ist sein Verdienst." Den Millionensegen betrachtet Lorenz vor allem als ganz klare Standortbestätigung für das Waldshuter Krankenhausen: "So was tut den 400 Vollzeitkräften sehr gut." Jetzt geht es für ihn darum, den "Patientenkomfort" im Waldshuter Krankenhaus deutlich zu erhöhen.

Im Klartext: Es wird am Westgebäude ein Anbau entstehen, in dem moderne, komfortable Patientenzimmer mit insgesamt 51 Betten, durchweg in Einer- oder Zweierbelegung, entstehen. Das eröffnet, erläutert Uwe Lorenz, in den bisherigen Gebäuden des Krankenhauses, Zimmer zu modernisieren und Vier- oder Dreibetträume zu verkleinern. Insgesamt soll die momentane Bettenzahl von 281 im Erweiterungs- und Modernisierungsprojekt erhalten bleiben. "Das ist gut für die Steigerung des Wohlfühleffekts", meint Lorenz.

Nachhaltige Verbesserungen sind auch im Funktionstrakt vorgesehen. Innere Medizin, Rettung, Ambulanz beispielsweise sind bereits modernisiert, weitere Fachbereiche, etwa Notaufnahme, sind in Planung. Für Lorenz heißt dies: "Auch das Krankenhaus-Personal darf sich über den Geldsegen freuen. Er wird sich in besseren Arbeitsbedingungen niederschlagen." Ein- bis eineinhalb Jahre sollen die Nebau-Arbeiten etwa in Anspruch nehmen. Ohne Beeinträchtigung des Spitalbetriebs, sagt Lorenz. Auch nicht für die rund 11000 Patienten, die pro Jahr hier stationär behandelt werden.

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