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Ühlingen-Birkendorf Fasnachtsfeuer trotzt Wind und Wetter

Die Landjugend in Riedern am Wald und die Dorfjugend in Birkendorf haben unter widrigen Umständen die Fasnachtsfeuer entzündet. Trotz Schnee und Regen kamen zahlreiche Besucher zum Spektakel mit Scheibenschlagen und bestaunten den traditionellen Brauch in Regenhose und Gummistiefeln

Selbst Regen und Schnee konnten die Landjugend nicht von den Vorbereitungen und von ihrem traditionellen Fasnachtfeuer abhalten. Eine Absage kam für sie nicht in Frage. Für das große Fasnachtsfeuer haben die Jugendlichen aus Riedern am Wald und Hürrlingen am Freitag und Samstag Holz gesammelt. Mit bewundernswertem Elan haben sie das völlig durchnässte Holz eingesammelt und aufgestapelt.

Auf dem Feuerplatz stand noch die Festhütte vom großen Neujahrsfeuer XXXL. Wer das Neujahrsfeuer verpasst hatte, wollte unbedingt das Ambiente, das von sich reden gemacht hat, noch erleben. Zahlreiche Besucher aus der Großgemeinde und darüber hinaus kamen auf die Breite. Trotz Regen und Schnee konnten sich die Besucher im Warmen und Trockenen aufhalten. Die Musik in der Halle wurde von DJ Haddi Hardliner und Joshua Philipp aufgelegt. In der Festhütte gab es Leckereien vom Grill, Getränke, eine Bar und vor allen Dingen den beliebten Glühwein.

Zunächst waren die beiden Hauptorganisatoren, Felix Huber und Stefan Werner, etwas beunruhigt, ob sie das durchnässte Holz wohl zum Brennen bringen könnten. Doch bald zeigte sich, dass die beiden das Anlegen von Luft- und Feuerwegen richtig gut beherrschen. Felix Huber und Stefan Werner legten zwei Feuerstellen zum Entzünden an, bauten gute Luftwege ein und bald stand der große Holzstapel in Flammen. Der Bög vom Narrenverein, der am Dienstag wegen des Unwetters nicht verbrannt werden konnte, wurde auch auf den Holzstapel gestellt. Es schien, als wollte er noch keinen Abschied nehmen und wehrte sich sehr gegen die Flammen.

Auch das Scheibenschlagen wurde durchgeführt: „Schibi, Schibo, wem soll denn auch die Schiebe goh. Die Schiebe söll dä Landjugend goh. Wurum und wegen wa, damit sie nächstes Johr wieder ä Fasnachtfeuer mache cha. Goht sie it, dann gilt sie it!“ Mit diesem Spruch und guten Wünschen wurde so manche Scheibe ins Tal geschlagen.

Die Besucher des Fasnachtsfeuers waren ausnahmslos mit Schirmen, Gummistiefeln und Regenjacken ausgestattet und schauten sich das Feuerspektakel in der Nacht trotz heftigem Regen an. Der Platz für das Fasnachtsfeuer liegt auf einer Anhöhe zwischen Riedern und Hürrlingen. Als sich zumindest der Nebel verzogen hatte, konnten die Besucher auch andere Feuer in der Ferne erkennen.

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