Todtmoos Ergebnisse der Bürgerbefragung zum Leitbild "Todtmoos 2030" liegen vor

Die Auswertung des Bürgerfragebogens zeigt ein deutliches Bild: Die Mehrheit der Todtmooser sieht die Stärken der Gemeinde in der reizvollen Landschaft mit ihren Wanderwegen, im Schlittenhunderennen und in der Wallfahrtskirche.

Todtmoos – Die Schwarzwaldgemeinde Todtmoos will mit dem Leitbild „Todtmoos 2030“ die Lebensqualität der Einwohner verbessern und den Tourismus zukunftsorientiert ausgerichten. Zahlreiche Bürger wohnten am Donnerstag der Auftaktveranstaltung für das Projekt in der Wehratalhalle bei.

Im Fokus standen die Auswertung der Bürgerbefragung sowie die weiteren Schritte im Leitbildprozess. Vorgestellt wurde die Auswertung von Thomas Feil von der DWIF Consulting. Unterstützung erhielt Feil von Altbürgermeister Wolfgang Heuschmid, der auf Bitte von Bürgermeisterin Janette Fuchs das Projekt begleitet: “Todtmoos steht vor neuen Herausforderungen; wir wollen gemeinsam unsere Zukunft gestalten“ so Fuchs in ihrer Begrüßung. Der Leitbildprozess solle die Gemeinde fit für die Zukunft machen. Das Leitbild schaffe verbindliche Rahmenbedingungen für das weitere Vorgehen. Fuchs stellte das Logo „Todtmoos 2030“ vor als Sinnbild für ein friedliches und faires Zusammenleben. Thomas Feil bezeichnete den bevorstehenden Prozess als Zukunftswerkstatt mit den Bürgern. Die Rücklaufquote von 17,2 Prozent bei den Fragebögen bezeichnete er als „ganz gut“. In der Befragung wurden Stärken und Schwächen von Todtmoos aus Bürgersicht dargestellt. Die junge Generation bis 25 Jahre machte sehr wenig Gebrauch davon, sich im Fragebogen zu artikulieren.

Unverwechselbar sei Todtmoos durch seine Lage und Landschaft, befand ein Großteil der Befragten. Als Vorzeigeobjekte in Todtmoos wurden die Wanderwege, der Hochkopfturm sowie das Schlittenhunderennen genannt. Das Thema Wallfahrt wurde immer wieder hoch eingestuft. Als wichtigstes Wahrzeichen und Aushängeschild gilt nach der Bürgermeinung mit großem Abstand die Wallfahrtskirche. Als Stärken der Gemeinde wurden unter anderem das Freizeitangebot und die Tradition genannt, Schwächen sahen die Befragten in der sinkenden Attraktivität, dem Leerstand im Ortskern und in der Verkehrsanbindung. 80 Prozent der Befragten befanden, das alle Profiteure des Tourismus enger zusammenarbeiten sollten.

An dem Abend wurde auch die Fremdimage-Analyse der Klinikgäste des Rehazentrums sowie die Onlinebefragung der Touristinformation vorgestellt. Wolfgang Heuschmid zeigte sich überzeugt: “Todtmoos schläft nicht ein; die Bürger haben die Zeichen der Zeit wahrgenommen“. Es gelte nun, für Todtmoos eine „Dachmarke“ zu finden und das „Wir-Gefühl“ zu stärken. In einer Diskussionsrunde wurde seitens einiger Bürger bemängelt, das aus ihrer Sicht der Tourismus zu sehr im Vordergrund des Projektes stehe und die Ganzheitlichkeit fehle. Das Wohl der Einwohner werde ebenso berücksichtigt, versprach Wolfgang Heuschmid: “Der Tourismus kann nur gewinnen, wenn sich die Einwohner wohlfühlen“. Die Rathauschefin lud abschließend zum Zukunftsforum als nächsten Termin am 13. Juli ein.

Todtmoos 2030

So geht es weiter: Nach dem Projektanschub und der Auftaktveranstaltung "Todtmoos 2030" folgt eine Analysephase im Mai/Juni: Hier werden Expertengespräche geführt. Im Sommer folgt die Leitbildphase mit einer Ziel- und Strategieabstimmung sowie einem Leitbildworkshop. Im Oktober wird in der Konzeptphase das Leitbild fertiggestellt und im Rahmen einer Abschlusspräsentation vorgestellt.

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