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Stühlingen Mord an Waffenhändler: Polizei sucht weiter nach Waffen

Im Fall des im Februar in Stühlingen erschossenen Waffenhändlers ermittel die Sonderkommission Fabrik weiter auf Hochtouren. Jetzt gab es großräumige Suchaktionen in Bonndorf, Lenzkirch und Löffingen. Die Polizei sucht noch immer nach den vier verschwundenen Waffen.

Nach dem Mord an einem 88-jährigen Inhaber eines Waffengeschäfts in Stühlingen im Februar diesen Jahres sitzt ein dringend Tatverdächtiger zwar in Untersuchungshaft, doch die Ermittlungen der Sonderkommission Fabrik laufen auf Hochtouren weiter. So am Dienstag in Bonndorf sowie am Mittwoch in Lenzkirch und Löffingen. Im Fokus der Ermittler: die vier noch immer verschwundenen Waffen.

Laut Auskunft von Dietmar Ernst von der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit beim Polizeipräsidium Freiburg handelte es bei den Einsätzen um großräumige Suchaktionen mit dem Ziel Beweismittel sicher zu stellen. Unter Beweismitteln versteht die Polizei in diesem Zusammenhang die drei bei dem Anschlag vom Februar entwendeten Waffen. Ergebnisse, so Ernst, lägen bislang jedoch noch keine vor, weshalb die Ermittlungen der Sonderkommission Fabrik unvermindert weiter liefen.

Im Februar brannte das Waffengeschäft in Stühlingen aus. In den Trümmern fanden die Ermittler die Leiche des 88-jährigen Inhabers des Waffengeschäftes, der erschossen worden war, bevor das Feuer gelegt wurde. Bei dieser Tat wurden auch vier Waffen gestohlen – drei Gewehre und eine halbautomatische Maschinenpistole. Vor einer Woche hat das zuständige Amtsgericht Haftbefehl wegen Mordes gegen einen Tatverdächtigen erlassen. Dieser sitzt in Untersuchungshaft.

Hinweise: Die Polizei bitte weiter um Hinweise aus der Bevölkerung und zwar unter Telefon 07741/83¦16-218 (Kripo) oder unter 07741/83 16-222 (anonymes Telefon).

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