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Stühlingen Gemeinde baut Leichathletikanlage

28.07.2011
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Stühlingen – Auf dem Gelände neben der Stühlinger Stadthalle entsteht demnächst eine wettkampftaugliche Leichtathletikanlage. Das Gelände steht dann nicht mehr beispielsweise für Zirkuszelte zur Verfügung.

Parkplätze im hinteren Bereich fallen weg. Da jährlich nur ganz wenige Großveranstaltungen in der Stadthalle stattinden (Neujahrskonzert und Sto Aktionärsversammlung), ließe sich der Wegfall dieser Parkplätze verschmerzen, meinte dazu der Gemeinderat.

Ursprünglich war für den Schul- und Vereinssport nur eine behelfsmäßige gerade Laufbahn geplant. Diese war mit 27 000 Euro veranschlagt. Nun entsteht dank einem Zuschuss des Deutschen Sportbunds in Höhe von 50 000 Euro und einer 34 000 Euro Spende des Stühlinger Ehrenbürgers Franz Kehl eine Leichtathletikanlage, die auch Wettkampfansprüchen genügt. Bisher befand sich mehr schlecht als recht eine Leichathletikbahn Marke „Eigenbau“ hinter dem Stühlinger Schulzentrum, die vom Turnverein unterhalten wurde. Zum trainieren mussten die Stühlinger Leichtathleten auf die Bahn der Nachbargemeinde Eggingen ausweichen. Mit dem Bau der 155 000 Euro teuren Anlage neigen sich diese Zeiten dem Ende zu.

Die Arbeiten sind vergeben. Nach den Sommerferien werden die Baumaschinen anrollen. Den Zuschlag bekam die Firma Woll aus Bonndorf. Mit 155 759 Euro war ihr Angebot bei der Submission das günstigste. Zehn Firmen wurden vom Bauamt angeschrieben, drei Firmen bewarben sich um den Auftrag. Der Eigenansatz lag bei 150 396 Euro. Die 5000 Euro Mehrkosten sind im Haushalt nicht gedeckt. Die Gemeinderäte stimmten dennoch zu.

Ingenieur Horst Neumann stellte die geplante Anlage den Stühlinger Gemeinderäten vor. Entstehen wird ein Rundkurs mit 200 Metern Länge, eine 100 Meter-Bahn, eine Weitsprunggrube und eine Kugelstoßanlage. Aus Kostengründen wird vorläufig auf die Installation eines Ballfangzaunes verzichtet. Ein Ballfangzaun würde rund 30 000 Euro kosten. Ein Trampelpfad im hinteren Bereich der Anlage bleibt erhalten.

Gemeinderräte wiesen darauf hin, dass als idealer Zugang zum Gewerbegebiet und zum Naherholungsgebiet „Schinderwald“ die stark sanierungsbedürftige Hallauerbrücke dienen könnte. Der Bau einer neuen Wutachbrücke für Radler und Fußgänger stehe derzeit in den Sternen, sei aber mittelfristig angedacht. Offen ist noch, wer die Pflege der Anlage übernehmen soll – Bauhof oder Vereine..

Falscher Ansatz @ Wussel
Von unbekannt
Was außerdem bedenklich stimmt, dass Architekt Horst Neumann überall seine Finger mit drinnen hat.
Amerikanische Schuldenobergrenze
Es macht mir fast den Eindruck (ich hoffe es jedoch nicht), dass US-President Obama "vorgeführt" ...
Falscher Ansatz @ Wussel
Von unbekannt
Da diese Leichtathletikanlage zukünftig Leichtathleten, Schülern und anderen zugute kommt, ist ...
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