Stühlingen Ehrenplaketten für Zuchtbetriebe
21.01.2012
Der Fleckviehzuchtverein Waldshut-Bonndorf hielt in Bettmaringen die Hauptversammlung ab, zu der Vorsitzender Claus Schlachter viele Mitglieder begrüßte. Zuchtleiter Alfred Weidele gab einen umfassenden Bericht aus der Tätigkeit des Zuchtverbandes Rinderunion Baden-Württemberg (RBW). Er zählt zu den viertgrößten deutschen Organisationen. Seit der Gründung 2000 seien die Zuchtviehumsätze noch nie so hoch gewesen wie dieses Jahr. Grund seien Preiserhöhungen in allen Tiergattungen und florierende Exporte. Detailliert stellte er das Besamungsbullenangebot vor, ein Großteil der Bullen sei nicht mehr nachkommengeprüft, sondern genomisch geschätzt, was zu einem schnelleren Zuchtfortschritt führe. Das heißt, dass die Zucht von gesunden und langlebigen Kühen besser gelingt als früher.
Bis auf Braunvieh und Hinterwälder gaben die Zuchtkühe im dreistelligen Bereich mehr Milch als im vergangenen Jahr. Den Marktort Donaueschingen nannte Weidele einen „Premiummarkt“. Er sei der Marktort für Fleckviehbullen und an keinem anderen Standort konnte das Bullenkälberaufkommen so gesteigert werden wie in Donaueschingen. Außendienstmitarbeiter Matthias Schupp hat diesen Sachverhalt anhand von Bildern, Grafiken und Zahlen anschaulich belegt. Einzig der Kuhmarkt sollte noch stärker beschickt werden. Mit einem Rückblick auf die hervorragende Vereinsschau im Sommer wurde eine informative züchterische Veranstaltung beendet.
