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08.02.2013  |  16 Kommentare

Schwörstadt Pärchen stürzt sich auf Fahrkartenkontrolleur

Schwörstadt -  Zu einem gewalttätigen Übergriff auf einen Fahrkartenprüfer der Deutschen Bahn kam es am Sonntag, 3. Februar gegen 9.45 Uhr, in einer Regionalbahn auf dem Weg nach Basel.


Wie die Polizei erst jetzt mitteilt, verlangte der Kontrolleur die Fahrscheine von zwei Reisenden, diese stießen ihn jedoch gegen die Sitze und stürzten sich anschließend auf ihn.

Erst als mehrere Reisende durch Zivilcourage einschritten, konnte der Fahrausweisprüfer aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Bei den Tätern handelt es sich um einen Mann und eine Frau mit schwarzer Hautfarbe. Die Personen, die dem Prüfer zur Hilfe kamen, werden gebeten, sich als Zeuge bei der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein (07628/80590) zu melden.

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16 Kommentare
Schade, daß...
... man bei solchen Alltagsgeschichten nie erfährt wie es ausgegangen ist!

Schließlich könnte es ja auch sein, daß der Kontrolleur völlig übertrieben hat und die beiden sich gar nicht "auf ihn gestürzt" haben, sondern ihn nur zur Seite geschubst haben, weil sie (da ohne Fahrschein) abhauen wollten.

Und ob dies legitim ist, scheint zumindest diskussionswürdig, da Deutschland immerhin das weltweit einzige Land ist, in dem Schwarzfahren ein Straftatbestand ist und man für das benutzen eines ÖFFENTLICHEN Verkehrsmittels ins Gefängnis geworfen werden kann. Selbst in den USA würde man nur am nächsten Haltepunkt rausgeworfen!

Nur mobil sein zu dürfen, nutzt Menschen die sich vollklimatisierte, WLAN-versorgte, überteuerte Luxus-Züge schlichtweg nicht leisten können, nämlich gar nichts!

Ich möchte Schwarzfahren natürlich nicht schönreden, wer es tut, bescheißt den Veranstalter und die ehrlichen Kunden und gehört rausgeworfen, aber ins Gefängnis gehört er deshalb noch lange nicht!
Witzig, was sich aus einer...
...in schrägem SK-Deutsch formulierten Randnotiz so alles entwickelt!

Ihr habt alle Recht damit, daß der ursprüngliche Artikel eigentlich gar keine eindeutigen Informationen erhält! Schon gar nicht bezgl. Herkunft u./od. Nationalität der Täter (was ich aber auch nach wie vor für unnötig halte, solange es weder etwas mit der Tat selbst zu tun hat, noch zu deren Aufklärung beiträgt!)!

Auf jeden Fall läßt die Formulierung des Artikels ja z.B.auch diesen Schluß zu:

Vielleicht waren die beiden sogar ein, z.B. finnisches, Bodypainter-Pärchen, die blos ein paar Tuben schwarzer Hautfarbe mit sich führten?

Jetzt könnten wir dann natürlich auch noch diskutieren, ob es diskriminierend ist, daß weiße Hautfarbe in diesem Zusammenhang umgangssprachlich immer als Clown-Schminke bezeichnet wird...

Und falls "Ja" natürlich auch, wen dies dann diskriminieren würde: Clowns? Menschen mit "weißer" Haut? Schwarzen Humor, äh schwarze Clowns?

Wünsche allseits viel Spaß dabei und ein schönes Wochenende!
Wenn einem nix mehr...
...zur Sache einfällt, probiert man einfach mal, jemanden aufgrund einer Schreibweise (über die man bei meiner Formulierung streiten könnte!) lächerlich zu machen! Seltsame Streitkultur... Na ja...

Aber noch mal zur Sache: Es IST diskriminierend, hier pauschal ein "dunkelhäutiges Paar" zu suchen!

Stellt Euch doch mal die umgekehrte Situation vor: Ihr seit mit Partner(in) als weiße Minderheit in einem überwiegend von Schwarzen bewohnten Land unterwegs (z.B. in der RSA) und irgendein weißes Paar verübt ein Verbrechen. Und obwohl Ihr, abgesehen von der Hautfarbe, keinerlei Ähnlichkeit zu den Tätern aufweist, z.B. bezgl. Alter, Frisur, Kleidung etc., werdet Ihr fortan an jeder Ecke schief angeguckt! Ihr könntet ja das gesuchte Paar sein! Blos weil Ihr weiß seid!

Die Hautfarbe war hier EIN Beschreibungsmerkmal, ohne Verwendung weiterer Merkmale, schadet diese "Beschreibung" jedoch viel mehr (vielen Menschen, auf die diese "Beschreibung" auch passt), als daß sie zur Klärung beiträgt!
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