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Schopfheim/Köln Schopfheimer Helfer bei Vermisstensuche am Kölner Stadtarchiv erzählt

12.03.2009
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Häuser in Schutt und Asche hat Stefan Rother schon so einige vor Augen gehabt. Der Zugführer beim Schopfheimer THW und seine Kameraden müssen beispielsweise nach Gasexplosionen anrücken und dann mit schwerem technischem Gerät beim Bergen und Räumen helfen.

Schopfheim/Köln (rbe) Häuser in Schutt und Asche hat Stefan Rother schon so einige vor Augen gehabt. Der Zugführer beim Schopfheimer THW und seine Kameraden müssen beispielsweise nach Gasexplosionen anrücken und dann mit schwerem technischem Gerät beim Bergen und Räumen helfen.

Doch was Rother in den vergangenen Tagen an Trümmer-Dimensionen zu sehen bekam, stellt manche seiner bisherigen Katastrophen-Erlebnisse in den Schatten: Der THW-Zugführer war aktiv an den Rettungsaktionen rund um das zusammengebrochene Kölner Stadtarchiv beteiligt.

Seit einem Jahr ist Stefan Rother für das Technische Hilfswerk als ehrenamtlicher Projektleiter eingebunden in ein Forschungsprojekt an der Universität Freiburg, das die Entwicklung intelligenter Lokalisierungssysteme bei der Suche nach Verschütteten zum Ziel hat. Im Rahmen dieses Projektes wurde ein Spezialradar entwickelt, das jetzt in Köln zur Anwendung kam. Stefan Rother hat die Wissenschaftler Marc Loschonsky und Christian Feige in die Domstadt begleiten können und die praktische Anwendung des gerade mal bügeleisen-großen Hightech-Gerätes überwacht. „Die Flächenausdehnung der Einsturzstelle ist schon sehr beeindruckend“, sagt Stefan Rother. Mit dem Bioradar habe man zunächst nur in Randbereichen des in einen U-Bahnschacht versunkenen Kölner Stadtarchivs nach den Vermissten suchen können. Dabei habe man dann zwar keinen Menschen entdeckt, das an einen Laptop angeschlossene Radar habe aber „interpretierbare Zeichen“ gemeldet.


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