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Schopfheim Fußballer spielen für Unicef

06.02.2012


Nach den erfolgreich verlaufenen Veranstaltungen zum 90-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr plant der Fußballverein Fahrnau am 21. und 22. Juli 2012 ein mit namhaften Juniorenteams besetztes Großturnier mit einem attraktiven Rahmenprogramm. Den Reinerlös wird der FVF zur Hälfte der Kinderhilfsorganisation der Unicef, Ortsgruppe Lörrach, zugute kommen lassen.Christine Langen und Hannelore Lindner von der Unicef-Ortsgruppe waren im Fahrnauer Sportheim, um mit den FVF-Vorstandsmitgliedern den Ablauf und organisatorische Einzelheiten dieser Benefiz-Großveranstaltung zu besprechen.

Die Fahrnauer Jugendleiterin Roswitha Kuri und Beisitzer Markus Hörner sind überzeugt, dass man mit der Einladung der zugkräftigen Juniorenmannschaften des SC Freiburg, des FC Basel und Concordia Basel die Jugendteams aus der hiesigen Region zu besonderen Leistungen anspornen könne. An beiden Tagen werden beim Turnier alle Jugendklassen von den F- bis zu den A-Junioren zum Einsatz kommen, wobei die F-Junioren nach den Statuten des Fußballverbandes nur ohne Platzierungswertung spielen dürfen.

Weil der Erlös zugunsten der Unicef für deren Ostafrikahilfe gedacht ist, werden der FVF-Vorsitzende Mark Leimgruber und Schriftführerin Sabine Bühn versuchen, auch einige afrikanische Bundesligaspieler für eine Autogrammstunde gewinnen zu können. Da der deutsche Hauptsitz der Unicef in Köln angesiedelt ist, wird die Ortsgruppenleiterin Christine Langen versuchen, auch den einen oder anderen afrikanischen Fußballstar aus einer westdeutschen Erst- oder Zweitligamannschaft zu engagieren.

Darum werden sich die Mitarbeiter in der Kölner Zentrale bemühen. Für ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit musikalischen Aufführungen und einer Tombola sowie einem Luftballonwettbewerb werde ebenfalls gesorgt, erklären die Veranstalter. Die Sponsorensuche sei ebenfalls sehr erfolgreich angelaufen, sagt Markus Hörner vom FV Fahrnau. Unicef wird mit einem Info-Pavillon auf dem Sportgelände vertreten sein. An Schautafeln und mit Demofilmen könne man sich über die vielseitigen Aktivitäten und Aktionen der Kinderhilfsorganisation in Ostafrika, aber auch über die Rückführung von Kindern aus Krisen- und Kriegsgebieten eingehend informieren. Christine Langen von der Ortsgruppe Lörrach freut sich über das Engagement des Fußballvereins Fahrnau. Gerade im Fußballsport seien Kinder und Jugendliche aller Rassen und Religionen in einem Team zusammen, ohne Diskriminierungen fürchten zu müssen.

Außerdem würden dadurch auch Vorurteile abgebaut, meinte sie. Dies sei kürzlich auch bei einer Unicef-Tagung mit dem Studienauftrag „Starke Eltern – starke Kinder“ in Berlin sehr deutlich geworden.

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